Am 25. Juni 2026 wurde eine Frau tot in ihrer Wohnung im Wiener Bezirk Mariahilf von Bekannten aufgefunden. Wie berichtet, war der Körper der 70-jährigen Transgender-Ikone Etchika P. mit Stich- und Schnittverletzungen übersät. Von Beginn an war von einem Gewaltverbrechen auszugehen.
Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, Gruppe Baumgartner, führte umfangreiche Ermittlungen, insbesondere im privaten Umfeld des Opfers, durch. Dabei erhärtete sich der dringende Tatverdacht gegen einen 24-jährigen Mann.
Als die Spur ins Ausland führte, wurde über die Staatsanwaltschaft Wien umgehend ein europäischer Haftbefehl erlassen.
Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Wenn auch du unter Depressionen oder an psychischen Herausforderungen leidest, dann findest du hier Hilfe:
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595
Schon am Tag nach der Bluttat übernahmen Zielfahnder des Bundeskriminalamts die internationale Suche nach dem flüchtigen Mordverdächtigen.
Gemeinsame Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige Österreich wenige Tage nach der Tat in Richtung Frankreich verlassen hatte.
In enger Zusammenarbeit mit Fugitive Active Search Team (FAST) Frankreich konnte der 24-jährige Tschetschene im Raum Nizza lokalisiert und jetzt durch die französischen Behörden festgenommen werden.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, Gruppe Baumgartner, werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Wien fortgesetzt.
Beim Verdächtigen, dem die Flucht mit den Öffis nicht ohne Videobeweis gelungen sein dürfte, soll es sich um einen Boxer bzw. MMA-Kämpfer aus Tschetschenien handeln. Er erfuhr von der Managerin und Promoterin in den letzten Monaten wohl nicht nur in sportlicher und bürokratischer Weise Zuwendung.
Auf TikTok gab die schillernde Transfrau zuletzt intime Einblicke in ihre schwierige Liebesbeziehung preis, ohne jedoch den muskelbepackten "Mitbewohner", der bei den Hausbewohnern bekannt war, beim Namen zu nennen.
"Ich habe eine schwierige Situation zu bewältigen, die meinen Lebenspartner betrifft. Ich hoffe, dass sich die Situation so auflöst, dass wir beide zufrieden sind", meinte P. in einem Video noch hoffnungsvoll. Nur Tage vor ihrem Tod gab die 70-Jährige ihren Rückzug aus dem Rampenlicht bekannt: "Ich bin mit einem Mann zusammen, dessen Leben ich schützen muss." Leider zu spät ist nun klar: Schutz hätte stattdessen SIE gebraucht…
Es gilt die Unschuldsvermutung.