Trauer um Rapid-Legende Alfred "Fredi" Körner

Alfred Körner im Februar 2019 mit Ex-Präsident Michael Krammer und Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek.
Alfred Körner im Februar 2019 mit Ex-Präsident Michael Krammer und Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek.Bild: GEPA-pictures.com
Rapid-Legende Alfred Körner ist im Alter von 93 Jahren nach kurzen Krankheit verstorben, zwei Tage nach seinem Freund "Turl" Wagner.
Alfred Körner ist tot. Die Rapid-Legende verstarb am Donnerstagmorgen im 94. Lebensjahr. Das teilte Rapid in einer Aussendung mit.

"Fredi" Körner war bis dahin der älteste lebende Rapid-Spieler. Er verstarb nach kurzer Krankheit, wie es heißt.

Die Ikone absolvierte 17 Saisonen für die Hütteldorfer, kam in 283 Meisterschaftsspielen auf 157 Tore.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 1946 gewann er mit Rapid den heimischen Cup, 1951 den Vorgänger-Bewerb des Europacups.

Bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz war er Mitglied der rot-weiß-roten Auswahl. Österreich erreichte den dritten Rang und die somit beste Platzierung in der Geschichte des österreichischen Fußballs. 47 Mal spielt er für das Nationalteam, Körner erzielte dabei 14 Treffer.

Zwei Tage nach Freund "Turl"



Nach dem Ableben seines Freundes "Turl" Wagner vor zwei Tagen verstarb mit Fredi Körner der letzte Stammspieler dieser legendären Mannschaft. Mit dem nunmehr 90-jährigen Alfred Teinitzer stand damals in der Schweiz ein weiterer ehemaliger Rapid-Spieler im Kader, der allerdings bei dieser WM nicht zum Einsatz kam.

Von 1959 bis 1963 spielte er bei Admira, wo er seine Karriere schließlich ausklingen ließ. Der Ur-Wiener blieb stets an der Seite seines Hütteldorfer Herzensklubs. Bis zuletzt nahm er aktiv am Vereinsleben teil, war Mitglied des Ethikrates, besuchte jedes Heimspiel und war auch regelmäßiger Gast bei allen relevanten Klub-Veranstaltungen. Anlässlich seines 90. Geburtstag wurde der Hauptbewerb des Rapidlaufs, bei dem er von Beginn an das Startsignal gab, in Alfred-Körner-Lauf benannt.

Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek : "Fredi Körner war einmalig und wird in den Herzen der großen Rapid-Familie weiterleben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, er wird als einer der größten Persönlichkeiten unserer Vereinsgeschichte in Erinnerung bleiben. Ich möchte seiner Familie und seinen zahlreichen Wegbegleitern und Freunden persönlich und im Namen des SK Rapid unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Wie kaum ein anderer lebte Fredi Körner bis zu seinem letzten Atemzug die klassischen grün-weißen Tugenden, er setzte stets auf Zusammenhalt und repräsentierte den personifizierten Rapidgeist."

Zum Gedenken an Fredi wird der SK Rapid das erste Pflichtspiel im neuen Jahr mit einer Trauerminute beginnen und mit Trauerflor spielen.



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