Trauernder Hamilton lässt in Monaco Termine sausen

Die Formel-1-Welt trauert um Niki Lauda. Und ganz besonders Lewis Hamilton. Der Weltmeister schirmt sich weiterhin ab.

Niki Lauda und Lewis Hamilton – das war mehr als eine Freundschaft. Der Formel-1-Weltmeister hatte den dreifachen Champion als Mentor, als Vater-Ersatz gesehen, wechselte seinetwegen 2013 zu Mercedes.

Umso tiefer sitzt der Schock und die Trauer beim 34-jährigen Briten. Das merkte man am Mittwoch in Monaco. Im Fürstentum steht am Sonntag (15.10 Uhr) der Grand Prix auf dem Programm. Das Highlight in jedem Jahr.

Das wird der WM-Leader auch gewinnen wollen. Für seinen verstorbenen Freund. Für Niki Lauda.

PK-Auftritt abgesagt

Im Vorfeld des Rennens schirmte sich der Mercedes-Pilot jedenfalls ab, erschien am Mittwoch nicht zur obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld des Rennsport-Klassikers. So nahm gemeinsam mit Charles Leclerc (Ferrari), Max Verstappen (Red Bull Racing), Daniel Ricciardo (Renault) und Robert Kubica (Williams) auch Teamkollege Valtteri Bottas Platz.

"Wir haben heute früh darum geben, Lewis nach dem Tod von Niki Lauda zu entschuldigen. Wir bitten um Verständnis, denn mit Niki hat Lewis erst vor zwei Tagen einen sehr engen Freund verloren", erklärte das Mercedes-Team.

Auch Wolff trauert

Auch Toto Wolff, Motorsport-Boss und ebenfalls enger Lauda-Freund, sagte ein Mediengespräch kurzfristig ab. Die beiden hatten in der Nacht auf Dienstag lange miteinander telefoniert, um sich gegenseitig zu trösten.

Auch weitere Termine rund um den Society-Hotspot des Jahres wird Hamilton nicht wahrnehmen. Sein erstes Statement wird für Samstag nach dem Qualifying erwartet. (wem)

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