Tragödie in Texas

Triathletin (38) ertrinkt bei Ironman-Rennen

Die brasilianische Sportlerin Mara Flavia Araujo (38) starb beim Ironman Texas. Freunde hatten sie vor dem Start noch eindringlich gewarnt.
Newsdesk Heute
20.04.2026, 22:24
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Ein Wettkampf, ein Traum – und ein tragisches Ende. Kurz vor dem Rennen postete Mara Flavia Araujo (38) noch einen Schnappschuss. Im Badeanzug und voller Energie schrieb die Influencerin zu ihrem Foto: "Ein weiterer Arbeitstag." Wenige Stunden später ist sie tot.

Die Brasilianerin startete am frühen Samstagmorgen (18. April) gegen 6 Uhr beim Ironman Texas nahe Houston (USA). Die erste Disziplin: 3,9 Kilometer Schwimmen im Lake Woodlands. Doch mitten im Rennen verschwand Mara plötzlich im Wasser.

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Wie bild.de unter Berufung auf die britische Zeitung Sun berichtet, war die 38-Jährige eine erfolgreiche Triathletin mit rund 61.000 Followern auf Instagram. Nach gesundheitlichen Problemen hatte sie 2019 mit dem Sport begonnen – für sie war er "eine Möglichkeit, wiedergeboren zu werden".

Suchaktion unter schwierigen Bedingungen

Kurz nach ihrem Verschwinden schlugen die Einsatzkräfte Alarm: Eine Teilnehmerin wird vermisst. Feuerwehr und das örtliche Sheriffbüro starteten sofort eine Suche – unter schwierigen Bedingungen. Denn das Wasser im See ist trüb, die Sicht schlecht.

Erst mithilfe technischer Geräte entdeckten die Retter die Sportlerin rund drei Meter unter der Oberfläche. Um 9:30 Uhr wurde Mara schließlich geborgen. Doch jede Hilfe kam zu spät – sie wurde für tot erklärt.

Freunde warnten sie vor dem Start

Warum die erfahrene Sportlerin plötzlich im Wasser verschwand, ist bislang unklar. Die Wassertemperatur lag bei etwa 23 Grad – eigentlich normale Bedingungen für einen solchen Wettkampf. Die örtlichen Behörden haben die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.

Besonders tragisch: Freunde sollen sie vor dem Start gewarnt haben. Die 38-Jährige war gesundheitlich angeschlagen – möglicherweise durch eine Grippe geschwächt. "Wir haben ihr gesagt, dass sie zu schwach für das Rennen sei", berichtet ein Freund. Doch Mara habe darauf bestanden, dass es ihr gut gehe.

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