Schock im Triathlon-Sport: Beim Ironman Texas nahe Houston ist eine Teilnehmerin ums Leben gekommen. Die 38-jährige Brasilianerin Mara Flávia Araújo verschwand am Samstag beim Schwimmen und wurde wenig später tot geborgen.
Das Rennen begann am frühen Morgen, die erste Disziplin führte über 3,9 Kilometer durch den Lake Woodlands. Doch Araújo tauchte während des Bewerbs plötzlich nicht mehr auf. Einsatzkräfte schlugen Alarm und starteten umgehend eine Suchaktion.
Diese gestaltete sich schwierig: Das Wasser war trüb, die Sicht schlecht. Erst mit technischer Unterstützung konnten die Retter die Sportlerin rund drei Meter unter der Oberfläche orten. Gegen 9.30 Uhr wurde sie geborgen, jede Hilfe kam zu spät.
Warum die erfahrene Athletin unterging, ist noch unklar. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Hinweise gibt es jedoch: Laut einem Bekannten war Araújo vor dem Start gesundheitlich angeschlagen, womöglich geschwächt durch eine Grippe.
Noch kurz vor dem Rennen hatte sie ein Foto gepostet und dazu geschrieben: "Ein weiterer Arbeitstag." Es sollte ihr letzter sein.
Die Veranstalter zeigen sich tief betroffen und sprechen der Familie ihr Mitgefühl aus. Auch die Schwester bestätigte den Tod der Triathletin, die 2019 intensiv mit dem Sport begonnen hatte.