Die österreichischen Skispringer konnten beim Eröffnungsspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf einen Dreifachsieg einheimsen.
Mit einem Sprung auf 137,5 Meter holte sich Gregor Schlierenzauer den Sieg vor Andreas Kofler, der einen Sturz gerade noch verhindern konnte. Thomas Morgenstern als Dritter komplettierte das rot-weiß-rote Siegerpodest.
Schlierenzauer hat sich mit nunmehr 6 Tages-Erfolgen bei der Vierschanzen-Tournee vor Andreas Goldberger an die Spitze der österreichischen Siegerliste gesetzt. Im von Björn Wirkola (NOR) und Jens Weißflog (DDR/GER) mit 10 Siegen angeführten internationalen Ranking nimmt der 21-Jährige bereits Rang vier ein.
Ein Sturz schockte im zweiten Durchgang das Publikum: Der Norweger Tom Hilde stürzte bei der Landung schwer, der Bewerb musste kurz unterbrochen werden.
Turbulenzen im ersten Durchgang
Der Österreicher Andreas Kofler lag nach Durchgang eins des Auftakt-Bewerbs der Vierschanzentournee in Oberstdorf mit 136,7 Punkten in Front. Sein engerer Tiroler Landsmann Gregor Schlierenzauer sprang mit 133 Metern zwar zwei Meter weiter, erhielt aber 0,4 Zähler weniger. Hinter dem Japaner Daiki Ito (133,5 Punkte) und dem Deutschen Severin Freund (130,9) kam OSV-Ass Thomas Morgenstern auf Rang fünf (129,9). Wolfgang Loitzl konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.
Zuvor führten die chaotischen Wetterbedingungen zu mehreren Unterbrechungen während des ersten Durchgangs. Mehrere Top-Springer wurden Opfer der Wetterlotterie. Unter anderem schied Martin Koch aus, Gregor Schlierenzauer wäre nach seinem ersten Sprung praktisch chancenlos beim Kampf um den Tourneesieg.
Starker Schneefall und wechselnde Windbedingungen machten einen fairen Wettkampf vorerst unmöglich. Nach 35 Springern hatte die Jury entschieden, den Bewerb abzubrechen und neuzustarten.
Endstand:
1.
Gregor Schlierenzauer
AUT
133,0/137,5
283,3
2.
Andreas Kofler
AUT
131,0/133,5
265,2
3.
Thomas Morgenstern
AUT
128,0/128,5
264,3
4.
Severin Freund
GER
129,0/127,0
264,0
5.
Daiki Ito
JPN
130,0/124,0
262,7
6.
Anders Bardal
NOR
120,5/131,5
258,0
7.
Roman Koudelka
CZE
124,0/127,5
255,6
8.
Stephan Hocke
GER
122,0/123,5
243,8
9.
Robert Kranjec
SLO
126,0/121,0
242,2
10.
Richard Freitag
GER
121,0/122,5
240,3
11.
Vegard-Haukö Sklett
NOR
119,5/124,5
239,5
12.
Simon Ammann
SUI
123,5/120,0
234,8
13.
Matti Hautamäki
FIN
123,0/121,0
234,1
14.
Denis Kornilow
RUS
121,0/119,0
233,4
15.
Lukas Hlava
CZE
119,5/120,5
232,9
16.
Jakub Janda
CZE
123,0/116,5
231,8
17.
Jure Sinkovec
SLO
115,5/122,0
231,4
18.
Rune Velta
NOR
122,5/110,5
228,6
19.
Sebastian Colloredo
ITA
120,0/118,5
228,5
20.
Tom Hilde
NOR
123,0/131,5
227,1
21.
Anssi Koivuranta
FIN
112,0/121,0
226,3
22.
Wladimir Sografski
BUL
122,5/114,5
226,2
23.
Kamil Stoch
POL
127,0/107,0
221,1
24.
Jernej Damjan
SLO
113,5/117,0
218,3
25.
Taku Takeuchi
JPN
117,5/115,5
216,3
26.
David Zauner
AUT
123,5/112,0
211,6
27.
Maximilian Mechler
GER
107,5/117,0
208,8
28.
Manuel Fettner
AUT
114,0/113,0
208,0
29.
Martin Koch
AUT
100,5/114,5
196,4
30.
Markus Eisenbichler
GER
110,0/107,5
187,1