Triple-Sweep: Die Caps sind "die Unbesiegbaren"

Es ist vollbracht! Die Vienna Capitals beenden eine lange Durststrecke und sind Meister. Dazu staubten sie einen unglaublichen Rekord ab.

Sweep, Sweep, Sweep. So etwas haben die heimischen Eishockey-Fans noch nie erlebt - alle drei Play-off-Serien der Caps endeten mit 4:0. Die Souveränität, mit der die Vienna Capitals zum zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte eilten, ist beispiellos. FC Arsenal who? "The Invincibles" (Unbesiegbaren) hausen von nun an in der Wiener Albert-Schultz-Halle.

Zwölf Spiele, zwölf Siege in den Play-offs. Ohne Niederlage eroberten die Capitals denTitel. Der Grunddurchgang ging ebenfalls an Wien. Nach zwei Jahren der Red-Bull-Dominanz holen die Schwarz-Gelben den Pokal in die Bundeshauptstadt zurück.

Ende einer Durststrecke

Darauf haben die Capitals-Fans lange warten müssen - sehr lange. Mit dem heutigen Tag endet für die Wiener eine Durststrecke. Seit der Meisterschaft 2004/05 mussten sich die Anhänger gedulden.

Zwei Mal scheiterte der Klub seitdem im Finale (2013 gegen den KAC, 2015 gegen Salzburg). Sechs Mal war im Halbfinale Endstation, drei Mal im Viertelfinale. Nun klettern die Capitals zurück auf den Liga-Thron.

Rückblick auf die Final-Serie

Der Weg zum Titel war kurz, aber durchaus ruppig. Das 4:0 in der "Best of Seven"-Finalserie darf nicht über die Stärke des KAC hinwegtäuschen, der mehrmals nur knapp das Nachsehen hatte. Spiel zwei war der Knackpunkt der Serie, als sich die Kärntner einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand nehmen ließen.

Trotz einer Drei-Tore-Führung im Schlussabschnitt retteten sich die Capitals in die Verlängerung, mit dem Momentum auf ihrer Seite folgte dort das Siegestor (5:4). Anstatt des Ausgleichs lautete der Serienstand plötzlich 2:0 für Wien.

In Spiel drei gab es ein munteres Torfestival. Die Teams wechselten sich mit der Führungsarbeit ab. Insgesamt fielen zwölf Treffer. Erst das Empty-Net-Tor von Riley Holzapfel brachte die Entscheidung und sicherte Wien drei Matchpucks.

Im vierten Spiel gab es einen knappen, aber verdienten 3:2-Sieg beim KAC, damit konnte die große Meister-Party endlich losgehen.

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