Tritt in den Schritt kostet NBA-Star 35.000 Dollar

NBA-Star Rajon Rondo foulte seinen Gegner und beleidigte anschließend den Referee. Das kommt teuer.
Dass Rajon Rondo kein Kind von Unschuld ist, bewies der Spieler der Lakers in der Partie gegen die Oklahoma City Thunder. Der Basketballer foulte seinen Gegner Dennis Schröder auf sehr schmerzhafte Art und Weise: Er rammte ihm seinen Oberschenkel in den Unterleib.

Für diesen "unsportlichen Körperkontakt" gegen den deutschen Nationalspieler und die darauffolgende Schiedsrichter-Beleidigung ist Rondo nun von seinem Verein zu einer Geldstrafe von 35.000 Dollar verurteilt worden. Beim 130:127-Sieg der Lakers gegen Oklahoma waren er und der Deutsche schon zuvor mehrmals verbal aneinandergeraten und mit technischen Fouls belegt worden. Im letzten Viertel trat der 33-Jährige Amerikaner dann zu. Die Nordamerikanische Profiliga NBA wertete dies als "unsportlichen Körperkontakt".

Nach dem Foul die Beleidigung

Da sich Rondo nach dem Foul zunächst weigerte, das Parkett zu verlassen und sich stattdessen lautstark mit dem Unparteiischen ein Wortgefecht lieferte und diesen beleidigte, muss er jetzt eine fünfstellige Summe zahlen. Der Point Guard der Lakers erklärte, er habe sich von einer Geste des Schiedsrichters respektlos behandelt gefühlt. "Der Typ, mit dem ich aneinandergeraten bin, ist ein großer Fan von mir", sagte Rondo über Schröder.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Einer von Schröders Mitspielern habe ihm erzählt, dass der Ex-Braunschweiger früher Videos von ihm angeschaut habe, so Rondo. "Das ist alles, was ich ihm die meiste Zeit gesagt habe", sagte der Lakers-Profi. Tatsächlich hat Schröder mehrfach als junger Profi erzählt, dass Rondo einer seiner Lieblingsspieler gewesen sei.

Die Strafe, die ihm kaum wehtut

Rondo, der 2008 mit den Boston Celtics die Meisterschaft gewann und bislang viermal ins NBA-All-Star-Team gewählt wurde, verdient bei den Lakers rund 2,6 Millionen Dollar pro Spielzeit, was einem wöchentlichen Gehalt von 50.000 Dollar entspricht. Deshalb dürfte ihn die aktuelle Strafe kaum schmerzen.

In der Vergangenheit war der Spielmacher schon härter sanktioniert worden, unter anderem 2012, als er 147.000 Dollar Strafe zahlen musste, weil er einen Schiedsrichter mit einem Basketball abschoss.



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