Die Bilanz

Trotz –20 Grad – über halbe Million am Silvesterpfad

Am Silvesterpfad war wegen der tieferen Temperaturen heuer deutlich weniger los als zuletzt. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.
Newsdesk Heute
01.01.2026, 07:46
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Um Punkt 2 Uhr früh endete der Wiener Silvesterpfad – wie jedes Jahr – standardmäßig. Vergangenes Jahr waren knapp 800.000 Besucher in der Wiener City unterwegs, heuer waren es mit rund 550.000 deutlich weniger.

Einer der Hauptgründe dürfte die widrige Witterung gewesen sein. Bei eisigen Temperaturen und starkem Wind lagen die gefühlten Temperaturen teils bei bis zu –20 Grad. In den späten Abendstunden setzte trotzdem ein spürbarer Zustrom ein.

Gegen 23:00 Uhr mussten zunächst die Bereiche um die Bühnen Stephansplatz, Graben und Kärntner Straße samt angrenzender Zugänge für nachkommende Besucher*innen gesperrt werden. Wenig später, um 23:30 Uhr, waren schließlich alle acht Bühnen des Wiener Silvesterpfads vollständig ausgelastet. Ab diesem Zeitpunkt konnten aus Sicherheitsgründen keine weiteren Besucher*innen mehr in das Veranstaltungsareal eingelassen werden.

Wien offiziell ins ESC-Jahr gestartet

Am Rathausplatz bildete die zentrale ESC-Show den Höhepunkt des Abends und leitete mit dem Start der Eurovision Countdown Clock offiziell das ESC-Jahr 2026 ein.

Auch an den anderen Bühnen wurde zu den Schlägen der Pummerin und dem Donauwalzer ins neue Jahr getanzt. Das Programm an sämtlichen Standorten dauerte bis 02:00 Uhr an.

Keine Zwischenfälle

Der Veranstalter zieht eine positive Bilanz: Der Wiener Silvesterpfad verlief trotz der herausfordernden Wetterbedingungen ruhig, unaufgeregt und friedlich. Wie bereits in den vergangenen Jahren sind keine nennenswerten Zwischenfälle zu verzeichnen.

Als wesentlicher Erfolgsfaktor erwies sich erneut das enge Zusammenspiel von Veranstalter, Blaulichtorganisationen und Behörden in der gemeinsamen Einsatzzentrale und Leitstelle. Die intensive Vorbereitung der vergangenen Wochen und Monate sowie die langjährige Erfahrung des eingespielten Teams und aller beteiligten Organisationseinheiten bildeten die Grundlage für einen sicheren und erfolgreichen Jahreswechsel in Wien.

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