Trotz Kindergarten-Cluster bleiben Lockerungen aufrecht

Die Vorarlberger Gemeinde Hörbranz hat aktuell mit einem Corona-Cluster, der in einem Kindergarten seinen Ursprung hatte, zu kämpfen. (Symbolbild)
Die Vorarlberger Gemeinde Hörbranz hat aktuell mit einem Corona-Cluster, der in einem Kindergarten seinen Ursprung hatte, zu kämpfen. (Symbolbild)istock
In Vorarlberg wurde ein Corona-Cluster in einem Kindergarten entdeckt. Betroffen sind 30 Personen. Maßnahmen werden vorerst jedoch keine ergriffen.

In Vorarlberg, Hörbranz, konnte eine Corona-Infektion von rund 30 Menschen auf einen Kindergarten-Cluster zurückgeführt werden. Von Seiten des Landes heißt es allerdings, dass dieser Cluster keine Auswirkungen auf andere Kindergärten oder die allgemeinen Lockerungen in Vorarlberg habe, dies berichtet "vorarlberg.orf.at". 

Wie sich herausgestellt hat, haben sich auch Kindergarten-Pädagoginnen mit dem Virus angesteckt. Jedoch handelt es sich gemäß Angaben der Landesregierung aber um den bislang einzigen Cluster in einem Kindergarten. Aus diesem Grund seien andere Kindergärten nicht davon betroffen. In weiterer Folge wirkt sich der Cluster auch nicht auf die derzeit in Vorarlberg gültigen, allgemeinen Lockerungen aus. 

Kinder zuhause testen

Um ähnlichen Szenarien vorzubeugen und weitere Infektionsherde zu vermeiden, will das Land nun auf die Mithilfe der Eltern setzten. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) ruft aus diesem Grund dazu auf, die Kinderkarten-Kinder zuhause mit dem sogenannten Wohnzimmer-Tests auf das Coronavirus zu testen.

Der Hintergrund dieser Bitte: Kinder unter sechs Jahre können die Tests noch nicht selbstständig durchführen. Auch für die Pädagoginnen im Kindergarten sei es nicht zumutbar, den Test zu machen. Durch die Mithilfe der Eltern könnten mögliche Infektionen aber auf diese Weise frühzeitig erkannt werden.

Pädagogen geimpft

In den vergangenen zwei Wochen wurden alle Pädagoginnen und Pädagogen zumindest mit der ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft, teilte Schöbi-Fink mit. Zwar sei dadurch noch nicht der vollständige Schutz erreicht, das Risiko einer schweren Infektion sei aber zumindest schon minimiert.

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