Auf der Landeckerstraße (L76) ist es am Freitag gegen 23.00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Personen.
Laut Erhebungen der Polizei Landeck lenkte ein 36-jähriger Deutscher (Baden-Württemberg) mit seiner 40-jährigen Frau und dem 7-jährigen Sohn als Insassen sein Fahrzeug zur Unfallzeit auf der L76 in Fahrtrichtung Süden.
Zur selben Zeit lenkte ein 18-jähriger Österreicher mit drei Insassen seinen Pkw in Richtung Norden (Landeck). Ein weiterer 18-jähriger Österreicher lenkte sein Fahrzeug mit einem Insassen dahinter, ebenfalls in Richtung Landeck.
Im Bereich einer 80-km/h-Beschränkung und Überholverbot setzte der hintere 18-Jährige zu einem Überholvorgang an. Er überholte zunächst ein vor ihm fahrendes und weiters das Fahrzeug des ebenfalls vor ihm fahrenden 18-Jährigen.
Aufgrund des entgegenkommenden Autos des Deutschen konnte der überholende Österreicher nicht mehr rechtzeitig auf seinen Fahrstreifen wechseln und prallte seitlich versetzt frontal in den PKW des Deutschen.
In der Folge kollidierte der Wagen des nachkommenden 18-Jährigen mit dem Pkw des Überholenden, der sich zu diesem Zeitpunkt auf selber Höhe befand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge um die eigene Achse gedreht und kamen schwer beschädigt auf der L76 zum Stillstand.
Der Pkw des Deutschen wurden ebenfalls schwer beschädigt und wurde gegen die Leitschiene geschleudert, wo er zum Stillstand kam. Aufgrund der Erstmeldung über einen sehr schweren Verkehrsunfall wurde ein Großaufgebot an Rettung und Feuerwehr alarmiert.
Die deutsche Familie erlitt laut ersten Erhebungen nur leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins KH Zams gebracht. Die Insassen der anderen beiden Fahrzeuge blieben wie durch ein Wunder nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.