Der US-Kampfjet-Pilot, der bei einer riskanten Militäraktion im Iran gerettet wurde, ist laut US-Präsident Donald Trump "schwer verwundet". Trump schrieb am Sonntag auf seinem Onlinedienst Truth Social: Der Soldat sei "schwer verwundet und wirklich mutig". Zuvor hatte er den Piloten nur als "verletzt", aber "wohlauf" bezeichnet. Gleichzeitig drohte Trump dem Iran mit verstärkten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken.
"Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben", so Trump mit Blick auf die Straße von Hormus und ein von ihm gesetztes Ultimatum an den Iran. "Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken, alles in einem."
Trump kündigte außerdem eine Pressekonferenz mit Vertretern der US-Armee im Oval Office in Washington an. Diese soll am Montag um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) stattfinden.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Seither reagiert Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, verschiedene Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.
Am Freitag wurde ein F-15-Kampfjet mit zwei US-Besatzungsmitgliedern über dem Iran abgeschossen. Einer der Piloten konnte kurz darauf von den USA gerettet werden. Bei der Suche nach dem zweiten Piloten lieferten sich Iran und USA ein Wettrennen. In der Nacht auf Sonntag gelang es US-Spezialkräften schließlich, auch ihn lebend zu bergen.