Geheimoperation in Venezuela

Trump nach US-Angriff: "Werden das Land regieren"

Nach dem US-Militärschlag auf Venezuela sprach nun Trump. Die Vereinigten Staaten werden das südamerikanische Land vorerst mitregieren.
Newsdesk Heute
03.01.2026, 18:08
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Nach dem US-Militärschlag gegen Venezuela beansprucht Washington offen die Führung des Landes. Präsident Donald Trump erklärte, die Vereinigten Staaten würden Venezuela vorübergehend regieren – bis ein politischer Übergang möglich sei.

Bei seiner Pressekonferenz lobte Trump zunächst den nächtlichen Einsatz des US-Militärs. "Dies war einer der beeindruckendsten Einsätze sowie eine der effektivsten und eindrucksvollsten Demonstrationen US-Militärmacht in der Geschichte der Vereinigten Staaten", sagte der Präsident. Er verglich den Angriff mit früheren Operationen gegen den Iran und betonte: "Keine Nation der Welt hätte das erreichen können, was die USA gestern erreicht hat". Die venezolanischen Streitkräfte seien dabei "völlig wirkungslos" gewesen.

Während der Operation seien laut Trump die Lichter in Caracas "dank einer gewissen Expertise" der USA ausgegangen. Präsident Nicolás Maduro und dessen Ehefrau "verantworten sich nun vor der US-Justiz". Beide seien im südlichen Bezirk von New York wegen ihrer "tödlichen Drogen-Terror-Kampagne" gegen die USA und deren Bürger angeklagt worden.

"Sicherer, ordnungsgemäßer und umsichtiger Übergang"

Zentral sei nun die Rolle der USA als Übergangsregierung. Die Vereinigten Staaten würden Venezuela so lange regieren, bis ein "sicherer, ordnungsgemäßer und umsichtiger Übergang" möglich sei, erklärte Trump. Kein einziger US-Soldat sei getötet worden, auch militärische Ausrüstung sei nicht verloren gegangen.

Trump brachte Venezuela zudem mit dem internationalen Drogenhandel in Verbindung. Die USA hätten "97 Prozent der Drogen, die über das Meer ins Land kommen, unterbunden". Jedes Drogenboot töte durchschnittlich 25.000 Menschen, behauptete er, der Großteil der Drogen stamme aus Venezuela.

Trump postete ein Foto des verhafteten Maduros.
Reuters

Trump will Venezuela "reich, unabhängig und sicher" machen

Auch wirtschaftlich solle ein Neuanfang folgen. Das venezolanische Ölgeschäft sei ein Fehlschlag gewesen, sagte Trump. Große US-Konzerne würden nun ins Land gehen, um die Infrastruktur zu sanieren und "wieder Geld für das Land zu verdienen". Die "Partnerschaft" der USA mit Venezuela werde die Menschen "reich, unabhängig und sicher" machen. Venezolanerinnen und Venezolaner in den USA seien darüber "äußerst glücklich".

"Sie werden nicht mehr leiden", sagte Trump. Zugleich bezeichnete er Maduro als "illegitimen Diktator", der für die Einfuhr "enormer Mengen tödlicher Drogen" verantwortlich sei und warf ihm vor, das Cartel de los Soles zu leiten. Maduro hat diese Vorwürfe wiederholt und vehement zurückgewiesen.

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