US-Präsident Donald Trump hat klargestellt, dass er seine Zeit im Weißen Haus nicht verlängern will, indem er 2028 als Vizepräsident kandidiert. Das hat er am Montag direkt auf eine Journalistenfrage an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One gesagt. Laut Trump wäre ihm so eine Kandidatur zwar erlaubt, aber: "Ich würde es nicht tun… Es wäre nicht richtig."
Trump ist aktuell in seiner zweiten Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten. Mehr als zwei Amtszeiten sind laut US-Verfassung nicht drinnen. Der Rechtspopulist betont aber immer wieder, dass viele seiner Anhänger ihn gerne länger im Amt sehen würden. Erst vor Kurzem hat der 79-Jährige im Oval Office Kappen mit dem Slogan "Trump 2028" auf einem Tisch präsentiert.
Unter seinen Fans hält sich hartnäckig die Theorie, dass sein jetziger Vize JD Vance bei der nächsten Wahl im November 2028 mit Trump als Vizepräsidentschaftskandidat antreten könnte. Sollte das Duo gewinnen, könnte Vance schnell zurücktreten und Trump würde wieder Präsident werden.
Neue Nahrung hat diese Idee vor wenigen Tagen durch ein Interview von Steve Bannon bekommen, Trumps früherem Berater und einem der wichtigsten Köpfe seiner "Make America Great Again"-Bewegung. "Er wird eine dritte Amtszeit bekommen - Trump wird 2028 Präsident sein. Und die Leute sollten sich damit abfinden", sagte Bannon zur Zeitung "The Economist". Auf den Einwand, dass die Verfassung das eigentlich verbietet, meinte er: "Es gibt viele verschiedene Alternativen. Zu gegebener Zeit werden wir den Plan darlegen."
Trump hat sich zu diesen Gerüchten in seiner Präsidentenmaschine auf dem Weg nach Japan geäußert. Dort ist er am Montag zu einem dreitägigen Besuch angekommen. Am Donnerstag trifft er am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) erstmals seit seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus auf Chinas Präsidenten Xi Jinping.