Drohung bleibt aufrecht

Überraschende Wendung – Trump verlängert Iran-Ultimatum

Donald Trump verlängert das Ultimatum an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus und droht weiterhin mit Angriffen auf Energieanlagen.
Newsdesk Heute
05.04.2026, 20:32
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US-Präsident Donald Trump dürfte das dem Iran gesetzte Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus um einen Tag verlängert haben. Am Sonntag schrieb Trump auf seinem Onlinedienst Truth Social nur knapp "Dienstag, 20.00 Uhr" (Ortszeit, Mittwoch 2 Uhr MESZ). Zuvor hatte er Teheran als Frist den Montag genannt, bis zu dem eine Einigung erzielt werden müsse. Sonst drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

"Wenn sie nicht schnell eine Einigung erzielen, werde ich alles in die Luft jagen und das Öl übernehmen", sagte Trump zuvor dem Fernsehsender Fox News. Gleichzeitig zeigte er sich aber zuversichtlich, dass es noch vor Ablauf des Ultimatums eine Einigung geben könnte. "Ich glaube, dass es für morgen gute Chancen gibt. Sie verhandeln gerade", so Trump.

Schon davor hatte Trump auf Truth Social dem Iran mit verstärkten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, falls das Ultimatum überschritten wird. "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben", schrieb Trump zur Situation rund um die Straße von Hormus. "Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken, alles in einem."

Bereits am 26. März hatte Trump das eigentlich auslaufende Ultimatum an den Iran verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setzte er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026" aus, so Trump damals auf Truth Social.

Der einflussreiche iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf reagierte auf die Drohungen Trumps mit einer eigenen Warnung. Die "rücksichtslosen Schritte" Trumps "stürzen die USA in eine Hölle für jede einzelne Familie, und unsere gesamte Region wird brennen", erklärte Ghalibaf am Sonntag auf X.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow forderte indes in einem Telefonat mit dem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi, Washington solle "die Sprache der Ultimaten" beenden und an den Verhandlungstisch zurückkehren. Laut Lawrows Büro hoffe Moskau darauf, "dass die Bemühungen einer Reihe von Staaten zur Deeskalation der Spannungen rund um den Iran erfolgreich sein werden".

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Außerdem sperrte der Iran die Straße von Hormus faktisch für den Schiffsverkehr. Weltweit kletterten dadurch die Ölpreise.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.04.2026, 20:32
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