Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien schickt Tschechien einen aufstrebenden Star ins Rennen: Daniel Zizka. Der 2003 in Prag geborene Sänger performt mit seinem Song "Crossroads" eine emotionale Pop-Ballade, die von Lebensentscheidungen und der Suche nach Identität handelt.
Zizka studierte Musical am renommierten Jaroslav-Jezek-Konservatorium in Prag. Schon mit zehn Jahren begann er, eigene Songs zu schreiben. "Crossroads" verfasste er gemeinsam mit Viliam Beres. Der Song startet minimalistisch und steigert sich zu einem epischen Finale.
Wie "ESC Kompakt" berichtet, wird der junge Tscheche stimmlich oft mit dem Schweizer ESC-Star Gjons Tears verglichen. Im Text heißt es: "Mother, I'll get lost without a map / There's too many ways / Inside this vicious spider web."
Im aktuellen ESC-Barometer schafft es Tschechien unter die Top 12 - und das als bester Neueinsteiger dieser Saison. Die Experten rechnen fest mit einem Finaleinzug. Besonders die Jurys könnten dem gefühlvollen Beitrag zu einer starken Platzierung verhelfen.
Die Fans sind jedenfalls hin und weg: "Der am meisten unterschätzte Song des Jahres", "Zu gut für den ESC", "Es löst bei mir dieselbe Gänsehaut aus wie damals, als ich die Lieder von Nemo und JJ zum ersten Mal hörte."
Für Tschechien wäre ein Erfolg besonders wichtig. Nach einigen Enttäuschungen in den letzten Jahren befürchten Fans, dass sich das Land ohne gutes Ergebnis vom ESC zurückziehen könnte. Mit "Crossroads" scheint nun aber ein echter Hoffnungsträger gefunden.