So sieht es nach 33 Jahren in der Todeszone aus

Video: Heute.at
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Vor exakt 33 Jahren nahm das Atomunglück von Tschernobyl seinen Lauf. Heute zieht das Gelände um den alten Atomreaktor Touristen an.
Am 25. April 1986 simulierten Techniker im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl bei einem Test einen vollständigen Stromausfall – und verstießen dabei massiv gegen die Sicherheitsvorschriften. In Folge kam es in einem Reaktor zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der Tags darauf zur Explosion führte und mehrere Trillionen Becquerel an Radioaktivität in die Erdatmosphäre katapultierte.

Wie viele Menschen durch den Unfall ums Leben kamen, ist unklar – der Todeszoll der Atomkatastrophe stieg noch viele Jahre nach dem Super-GAU durch Krebstode und Fehlgeburten an. Schätzungen sprechen von Zehntausenden Todesfällen.

Katastrophengebiet wurde zum Touristenmagnet

33 Jahre später ist das Gebiet um das Atomkraftwerk und die Stadt Prypjat noch immer verstrahlt – ein dauerhafter Aufenthalt in der Zone kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen. Die Geisterstadt und der von einem "Sarkophag" eingehüllte Reaktor ziehen allerdings Tausende Touristen an. Wie es heute im Katastrophengebiet aussieht, zeigt unser Video oben. (cty)



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