Sendungen eingestellt

TV-Riese streicht Dutzende Stellen in Österreich

Die P7S1P4-Gruppe muss sich umstrukturieren, Personal und Sendungen streichen. Damit will man die Sender langfristig absichern.
Newsdesk Heute
19.02.2026, 13:47
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Wieder Umstrukturierungen beim Medien-Giganten ProSiebenSat.1 PULS 4: Wie das Unternehmen am Donnerstag verkündet, fallen den neuesten Plänen rund zehn Prozent der Belegschaft in Österreich zum Opfer. Der Konzern will sich mehr auf TV & Streaming mit Qualitätsjournalismus konzentrieren und langfristig zukunftssicher aufstellen.

Konkret betroffen sind bis zu 45 Mitarbeiter beim Textangebot, in der Sportredaktion und dem Studiobetrieb. So soll die bereits angestoßene Überführung von puls24.at von einem Textangebot hin zu Bewegtbild weiter fortgeführt werden. Österreichs Verlagswelt biete ein sehr breites und gutes Angebot an Text-Information. Die Sportredaktion wiederum wird mit der tagesaktuellen Redaktion verzahnt.

Und weil sich generell das Seher-Interesse hin nach Sendungen verlagere, die außerhalb eines klassischen Studios produziert werden, kommt es auch hier im Betrieb zu Einsparungen. Weitere Maßnahmen im journalistischen Bereich ergeben sich durch das Einstellen von Sendungen (bereits in 2025 eingestellt) sowie produktionsbedingte Adaptierungen.

"Schwere Entscheidung"

"Diese Maßnahmen sind eine schwere, aber notwendige Entscheidung, die wir in Österreich eigenständig und aus unternehmerischer Verantwortung getroffen haben" ,sagt Thomas Gruber, Co-CEO ProSiebenSat.1 PULS 4. "Wir investieren weiterhin bei den Österreich-Sendern rund 50% der Gesamtkosten ins Programm. Um dafür gegen internationale Anbieter konkurrenzfähig zu bleiben, müssen und werden wir diesen Part noch weiter ausbauen."

Der zweite Co-CEO Bernhard Albrecht kann sich dem nur anschließen. "Die anhaltenden Veränderungen am Medienmarkt erfordern unternehmerische Maßnahmen, damit wir unsere Investitionsfähigkeit erhalten und Wachstumsperspektiven sichern können." Er nimmt aber auch die Politik in die Pflicht, die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Medien nachhaltig abzusichern und zu stärken.

Mit dem Betriebsrat finden aktuell Verhandlungen über einen Sozialplan statt. Zusätzlich zu den gesetzlichen Ansprüchen sind gestaffelte Leistungen vorgesehen – unter anderem nach Alter, Betriebszugehörigkeit und Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder.

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