TV-Spektakel MotoGP: Die Materialschlacht Spielberg

G. Richter, Spielberg: Die Motorrad-Königsklasse in Spielberg beschert den Fans auch ein TV-Spektakel. Die Zahlen zum Medien-Spektakel.
Party-Stimmung am Red-Bull-Ring! Wenn die MotoGP in Spielberg gastiert, ist das nicht nur für steirische Motorrad-Fans ein Spektakel. In Österreich liefert ServusTV hautnahne Einblicke in die PS-Königsklasse – mit einem Monster-Programm. Alle Trainings, alle Qualifyings und alle Rennen von Moto3, Moto2 und MotoGP werden live übertragen. Dazu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Eine Aufgabe, die ServusTV natürlich nicht alleine stemmt. Die weltweite Vermarktung der MotoGP ist Aufgabe der Dorna. Die spanische Firma liefert an mehr als 100 TV-Stationen Bilder und Informationen. In Spielberg sind über das ganze Renn-Wochenende 180 Kameras im Einsatz. Auch auf den Bikes sind bis zu sechs Kameras montiert, die den Fans einen Eindruck von der Strecke vermitteln sollen.

Für diesen Aufwand wird natürlich auch jede Menge Personal benötigt. Mehr als 200 Mitarbeiter sind alleine für das Fernsehen im Einsatz. Dazu kommen weitere Mitarbeiter, die sich um Details wie Grafiken und Einblendungen, Schnitt oder Koordination kümmern. Ein großer Teil der Bilder wird übrigens in der Dorna-Zentrale in Barcelona verarbeitet. So wie die Motorrad-Teams sind auch die Medien-Mitarbeiter mit einigen Trucks an der Strecke. Die Menge der Ausrüstung ist gigantisch – eineinhalb Boeing-747-Maschinen wären nötig, die komplette Ausrüstung in die Luft zu bringen. Für die Zuschauer nebensächlich. Entscheidend ist, auch im Wohnzimmer hautnah dabei zu sein.

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