"Man muss die Klasse der Ägypter anerkennen. Sie waren so wie Brasilien um zwei Klassen stärker als wir", erklärt ÖFB-Teamchef Andreas Heraf nach der bitteren 0:4-Pleite gegen die Nordafrikaner und dem gleichbedeutenden Ausscheiden in der Vorrunde. Traurige rot-weiß-rote Bilanz: 3 Spiele, 1 Punkt, 0 (!) Tore.
Als Gruppenletzter mit nur einem Punkt und einem Torverhältnis von 0:7 verabschiedet sich die österreichische Auswahl von der Endrunde in Kolumbien. Im abschließenden Vorrundenspiel setzt es gegen technisch und körperlich stärkere Ägypter ein 0:4-Debakel.
"Ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen, schon gar nicht bei einer WM. Wir haben versucht uns so teuer wie möglich zu verkaufen, sind aber im Laufe des Spiels sind wir immer müder geworden. Aber alles keine Ausrede, die Qualität war für diese WM nicht gut genug", resümiert Heraf das Ausbleiben eines rot-weiß-roten "Sommermärchens".
Ägypten - Österreich 4:0 (1:0)
Cartagena, Estadio Olimpico Jaime Moron Leon, 15.000
Tore: Ghazi (31.), Ibrahim (60.), Ibrahim (62.), Ibrahim (82.)
Ägypten: Elshenawi - Sobhi, Hegazi (73. Ezzat), Yassin, Ashraf - Ghazi, El Neny - Salah, Ibrahim, Fathy (64. Sayed) - Hassan (60. Tawfik)
Österreich: Radlinger - Farkas, Schimpelsberger, Rotpuller, Rath - Schütz (64. Meilinger), Kainz (46. Gucher), Dilaver, Klem - Zulj, Weimann (46. Offenbacher)