U21-Goalgetter erzählt, wie ihn Rapid aussortiert hat

Nicolas Meister stürmt für die OÖ Juniors in Liga zwei und im U21-Nationalteam.
Nicolas Meister stürmt für die OÖ Juniors in Liga zwei und im U21-Nationalteam.Bild: GEPA-pictures.com
Nicolas Meister trifft in Liga zwei nach Belieben, in der U21-EM-Quali für Österreich zuletzt doppelt. Rapid sortierte ihn einst aus.
Es war im Sommer nicht nur einmal Thema bei Rapid. Der neue Sportdirektor, Zoran Barisic, setzt bekanntlich auf die Jugend und will vor allem nach langer Durststrecke wieder mal einem jungen Torjäger aus dem eigenen Nachwuchs zum Durchbruch verhelfen. Noch drängt sich diesbezüglich kein Name auf.

Daher sind die Aussagen brisant, die Nicolas Meister aktuell im Interview mit "laola1" tätigt. Der 19-Jährige zählt mittlerweile zu den größten Stürmer-Talenten des Landes. Rapid vergraulte ihn in jungen Jahren aber, anstatt ihm die Chance zu geben.

Der Shootingstar



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. So geht Meister aktuell in Liga zwei für die OÖ Juniors auf Torejagd (4 Tore, 5 Assists, 5 Spiele), also für die Talentschmiede von Rapid-Konkurrenten LASK. Im U21-Nationalteam traf er Anfang September im EM-Qualispiel gegen Andorra (3:1) doppelt – als linker Flügel. Gegen Albanien (4:0) war er wenige Tage später 80 Minuten als rechter Flügel aktiv.

Das Rapid-Aus



Meister kann getrost als Shootingstar der aktuellen Saison bezeichnet werden. Folgende Worte lösen in Hütteldorf daher aller Voraussicht nach zumindest ein wenig Frust aus: "Damals bei Rapid hat man nicht auf mich gesetzt, man hat zu mir gesagt, dass ich den Sprung in die Akademie nicht schaffe, weil es fußballerisch nicht reicht."

Auf eigene Faust hätte er daraufhin den Verein verlassen, erzählt Meister. Beim Team Wiener Linien das Interesse von St. Pölten geweckt. Von dort aus ging es in die Salzburger Akademie, nach Liefering und vor einem Jahr schließlich nach Linz.

Verspüre er Genugtuung gegenüber Rapid? "Ich bin kein Mensch, der in die Vergangenheit schaut und nachtragend ist. Das ist einfach so passiert und entschieden worden, ich konnte das nicht ändern. Ich wusste immer, was ich kann."

Sei Rapid in Zukunft noch ein Thema? "Schwer zu sagen. Ich bin zurzeit in Linz bei einer sehr guten Adresse. Der Fußball ist in Linz gerade richtig im Kommen, auch die Mannschaft des LASK ist international dabei. Über sowas mache ich mir also keine Gedanken, ich konzentriere mich nur auf meine Leistungen. Wo das Interesse dann herkommt, kann ich eh nicht ändern."

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