Die jüngste Gewalttat in der Wiener U6 sorgt nun auch politisch für Wirbel. FPÖ-Sicherheitssprecher Klemens Resch reagierte am Freitag auf den Vorfall und übte scharfe Kritik an den Zuständen in den Wiener Öffis.
Auslöser ist eine brutale Attacke in der U6, bei der eine Frau Opfer eines Übergriffs wurde. Resch sieht darin keinen Einzelfall, sondern ein Symptom einer zunehmenden Unsicherheit im öffentlichen Verkehr.
Die Frau sei vor dem Angriff auch massiv beschimpft worden – "Heute" berichtete. Resch verweist dabei auf eine besorgniserregende Entwicklung in den Wiener Öffis und fordert Konsequenzen. "Solche Vorfälle dürfen nicht zur Normalität werden", betont der Freiheitliche. Die Sicherheit der Fahrgäste müsse oberste Priorität haben.
Resch sieht hinter Vorfällen wie jenem in der U6 ein wachsendes Problem mit gewaltbereiten Jugendgruppen, die vor allem in den Wiener Öffis zunehmend in Erscheinung treten würden. Viele Fahrgäste würden sich deshalb unsicher fühlen und bestimmte Linien oder Stationen mittlerweile meiden.
"Wer unsere Gesetze missachtet, Mitmenschen attackiert und wiederholt durch Gewalt auffällt, muss die volle Härte des Rechtsstaates spüren", betont der FPÖ-Politiker. Straffällige Asylwerber und ausländische Gewalttäter müssten konsequent abgeschoben werden.
Der FPÖ-Politiker fordert ein deutlich härteres Vorgehen gegen Gewalttäter. Wer durch Übergriffe auffalle und die öffentliche Sicherheit gefährde, müsse mit spürbaren Konsequenzen rechnen. Insbesondere bei ausländischen Straftätern brauche es aus seiner Sicht eine konsequente Abschiebung nach einer Verurteilung.
Zudem kündigte Resch eine parlamentarische Anfrage an Innenminister Gerhard Karner sowie eine schriftliche Anfrage an Wiens Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) an. Für den Freiheitlichen steht fest, dass die Sicherheit der Fahrgäste wieder stärker in den Mittelpunkt rücken müsse.
"Die Wiener haben ein Recht auf sichere Öffis. Wir werden genau hinterfragen, wie sich die Gewaltkriminalität entwickelt hat und weshalb die Verantwortlichen dieser Entwicklung offenbar tatenlos zusehen", so Resch abschließend.