Formel 1

Übelkeit bei F1-Stars: Neue Autos hüpfen wie Low-Rider

Die ersten Testfahrten in der Formel 1 zeigen ein kurioses Problem. Die neuen Boliden schaukeln auf den Geraden auf und ab.
Phillip Platzer
01.03.2022, 16:14
olympia live
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Snoop Dogg und Dr. Dre hätten ihre Freude mit den neuen Formel-1-Autos. Auf der Geraden werden die PS-Monster nämlich zu Low-Ridern. Ein kurioser Aerodynamik-Effekt bringt die Boliden zum Hüpfen.

Grund für das kuriose "Bouncing" ist eine Wechselwirkung aus Unterboden-Anpressdruck und Flügel-Abtrieb. Zuerst greift der neue "Ground Effect" - über den Unterboden dürfen im neuen Reglement wieder Aero-Effekte erzeugt werden. Doch auch die Front- und Heckflügel drücken das Auto auf die Strecke. Beide Effekte wechseln sich ab, so schwankt das Auto hin und her.

"Die meisten von uns haben das Problem unterschätzt, es ist mehr als wir erwartet hatten", gibt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zu. Im Laufe der Saison soll der Bouncing-Effect allerdings nach und nach verschwinden, weil sich die Teams immer besser im Setup darauf einstellen werden.

Noch sorgt der Effekt aber für Übelkeit bei den Fahrern, etwa bei Mick Schumacher: "Es scheint Teil der diesjährigen Formel 1 zu sein, hoffentlich ändert sich das die nächsten Wochen. Es macht sich auf den Geraden bemerkbar, aber es ist noch okay."

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