Im Sommer 2025 hatte der neue Asyllandesrat Martin Antauer (FP) mit einer neuen Maßnahme aufhorchen lassen: In privaten Unterkünften untergebrachte Flüchtlinge müssen in NÖ ihren Aufenthalt ein Mal pro Monat nachweisen – und das mit dem persönlichen Erscheinen bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Seit September 2025 gilt die Maßnahme. Erfolge der Nachweis nicht, werden "sämtliche Leistungen ohne Ausnahme eingestellt", hieß es damals in einer Aussendung.
Die Maßnahme sowie Überprüfungen möglicher unberechtigter Zusatzeinkommen würden ihre Wirkung nicht verfehlen, heißt es nun seitens der FPÖ Niederösterreich.
Denn: Alleine im Dezember 2025 flogen über 150 ukrainische Staatsbürger aus der Grundversorgung. "Unsere Maßnahmen der zusätzlichen Meldepflicht und Überprüfungen etwaiger Zusatzeinkommen zeigen Wirkung", kommentiert FPÖ Niederösterreich-Sicherheits- und Asyllandesrat Martin Antauer die jüngsten Zahlen, wonach über 150 Ukrainer wegen Zusatzeinkommen oder Urlauben in der Heimat alleine im Dezember 2025 aus der Grundversorgung in NÖ geflogen sind.
"Wir reden nicht nur, wir handeln und helfen unseren Landsleuten Steuergeld zu sparen und entlassen Ukrainer aus der Grundversorgung, wenn sie diese nicht mehr benötigen", so Antauer weiter.
Denn eines sei klar: "Wer unser System ausnützt, muss die Konsequenzen spüren. Wir schützen somit die Niederösterreicher und strafen alle, die unser Sozialsystem missbrauchen", betont der Landesrat.