Starke Sturmböen schüttelten Oberösterreich in der Nacht auf Montag ordentlich durch: Innerhalb kurzer Zeit mussten die Feuerwehren ausrücken, weil Bäume auf Straßen gekracht und Dächer beschädigt worden waren.
Besonders heftig traf es den Norden des Bundeslandes: Insgesamt wurden seit Sonntagnachmittag 24 sturmbezogene Einsätze registriert – vom blockierten Verkehrsweg bis zur Dachsicherung. Vor allem im Mühlviertel häuften sich die Alarmierungen am Abend auffallend stark.
Mehrfach lagen Bäume quer über Straßen, etliche Fahrbahnen mussten geräumt werden. In Schärding, Freistadt, Rohrbach, Urfahr-Umgebung und Grieskirchen arbeiteten die Feuerwehren eine Meldung nach der anderen ab. Dazu kamen beschädigte Dächer und ein überfluteter Keller.
Für Aufsehen sorgte auch ein Einsatz in Oberneukirchen (Bez. Urfahr-Umgebung): Dort stürzte ein Baum in eine Stromleitung, riss den Dachständer eines Wohnhauses heraus und beschädigte auch ein geparktes Auto. Die Leitung fiel quer über die Fahrbahn, der Bereich musste großräumig abgesichert werden.
Die Hansberg Landesstraße zwischen St. Veit und Waxenberg war während des Einsatzes gesperrt. Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstelle ab, der Energieversorger musste zur Schadensbehebung anrücken. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.