"Systematischer Druck"

Ukraine klagt über unfaire Behandlung bei Paralympics

Das ukrainische Team erhebt schwere Vorwürfe gegen das Paralympische Komitee und spricht von systematischem Druck während der Spiele in Italien.
Sport Heute
11.03.2026, 19:01
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Bei den Winter-Paralympics in Italien sorgt ein offener Brief des ukrainischen Teams für Aufregung. Das ukrainische Paralympics-Komitee wirft dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) und den Organisatoren vor, Athleten und Trainer während der Spiele unter Druck gesetzt zu haben.

In einer Stellungnahme spricht das Team sogar von "systematischem Druck" seit Beginn der Wettkämpfe. Athleten und Betreuer hätten sich deshalb gezwungen gesehen, öffentlich Stellung zu beziehen.

Das IPC zeigt sich überrascht über die Vorwürfe. Laut einem Sprecher habe das ukrainische Team seine Beschwerden nicht über die offiziellen Kommunikationskanäle, sondern ausschließlich über die Medien geäußert. Gleichzeitig betonte der Verband, man habe zwar Verständnis für die schwierige Situation der Ukraine, dennoch müssten sich alle Teams an die Regeln der Spiele halten.

Besonders brisant: Laut dem ukrainischen Verband musste Biathlon-Siegerin Oleksandra Kononowa bei der Siegerehrung ihre Ohrringe in den ukrainischen Farben Blau und Gelb mit der Aufschrift "Stop War" abnehmen. Ein IPC-Vertreter habe versucht, ihr den Schmuck zu entfernen

Zusätzlich wirft das ukrainische Paralympics-Komitee dem IPC eine zu große Nähe zu Russland und Belarus vor. Hintergrund: Bei den Winter-Paralympics dürfen Athleten aus beiden Ländern erstmals seit vier Jahren wieder unter nationaler Flagge starten.

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