Wer früh bucht, reist günstig: Zwischen 60 und 140 Euro kostet eine Fahrt von Wien nach Kiew. Bereits in der letzten Woche berichteten Schweizer Medien von heillosen Überbuchungen von Zürich nach Kiew über Ostern.
Nicht viel anders das Bild in Österreich, am heutigen Mittwoch sind bei zahlreichen Bussen von Wien-Erdberg oder Wien Hauptbahnhof nur noch wenige Plätze über. Auch der Donnerstag, 9. April, ist ähnlich stark, teils fast noch stärker gebucht: In vielen Bussen gibt es nur noch Restplätze. Nach dem orthodoxen Osterwochenende herrscht Buchungsnotstand – viele Busse von Kiew zurück nach Österreich sind am Mittwoch, 15. April, und Donnerstag, 16. April, ausverkauft.
Die FPÖ kritisiert diese Entwicklungen scharf: "Heimaturlaub für Ukrainer auf Steuerzahlerkosten. Es reicht!" "Was ist los mit dieser Bundesregierung? Während unsere Landsleute massiv unter der Preisexplosion leiden, fahren Ukrainer auf Steuerzahlerkosten auf Heimaturlaub. Entweder sucht man in Österreich Schutz oder nicht. Aber in Österreich kassieren und dann Urlaub in der Heimat machen, das geht sich nicht aus", so FPÖ Niederösterreich-Landesparteiobmann Udo Landbauer.
Die Regierung müsse sofort eine "Aktion scharf für Vertriebene starten, die ganz offensichtlich gerne auf Kosten der Österreicher in die Heimat reisen", so LH-Stellvertreter Udo Landbauer zu den Medienberichten über volle und ausgebuchte Flix-Busse rund um Ostern in die Ukraine und wieder zurück.
"Das ist ein fatales Signal für die hart arbeitende Bevölkerung: Es gibt österreichische Alleinerzieher, Familien und Pensionisten, die sich seit Jahren keine Urlaube oder gar Fernreisen mehr leisten können. Anstatt endlich ein echtes Entlastungspaket für die Österreicher zu schnüren, debattiert die Verlierer-Ampel auch noch über die Einführung neuer Steuern. Es reicht", so Landbauer weiter.

"Schluss mit dieser Politik gegen die eigene Bevölkerung und dem Rundum-sorglos-Paket für Menschen, die noch nie einen Cent in unser System eingezahlt haben. Unser Geld muss wieder bei unseren Leuten landen, bevor der einstige Sozial- und Wohlstandsstaat Österreich dank der unfähigsten und teuersten Regierung aller Zeiten endgültig zum Sanierungsfall wird. Die dringend notwendige Schubumkehr wird es nur mit einem freiheitlichen Volkskanzler geben", so der FPÖ-Politiker.