Uli Hoeneß wollte Trainer wegen Maierhofer feuern

Bayern-Boss Uli Hoeneß war kein Fan von Stefan Maierhofer. Er beendete dessen Bayern-Karriere und ebnete somit indirekt den Weg nach Hütteldorf.

Das legendäre 7:0 von Rapid über Red Bull Salzburg jährt sich zum zehnten Mal. Es war jenes Spiel, in dem Stefan Maierhofers Stern bei den Wienern so richtig aufging.

Sein Trainer hieß damals Peter Pacult. Im Interview mit "laola1" blickte er zurück und erzählte, wie er Maierhofer nach Hütteldorf gelotst hatte. Dabei plauderte er auch eine pikante Anekdote aus, wie die Karriere des Stürmers beim FC Bayern einst vom Boss selbst beendet worden war.

Hoeneß kein Maierhofer-Fan

"Er wurde in dem Sinn nicht unbedingt als richtiger Fußballer anerkannt", sprach Pacult über seine ersten Berührungspunkte mit seinem späteren Schützling. "Ich habe mich dann aber bei Felix Magath erkundigt. Dem hat Uli Hoeneß gedroht, dass er seinen Job los ist, wenn er Maierhofer noch einmal mitnimmt – diese Aussage gibt es nämlich auch. Er hat nämlich sogar zwei Profi-Einsätze beim FC Bayern."

Dass er damals überhaupt in Diensten des Rekordmeisters stand, hatte er seiner Eigeninitiative zu verdanken. Er habe den Klub selbst angeschrieben.

Den Sprung zu Rapid wagte Maierhofer später von Greuther Fürth. Dort saß er in der zweiten deutschen Bundesliga auf der Tribüne, spielte in den Überlegungen der Entscheidungsträger keine Rolle mehr.

Pacult fühlt sich daher mitverantwortich, dass es für Maierhofer im Anschluss noch zu einer erfolgreichen Karriere in Österreich reichte. (Heute Sport)

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