Ullmann: "Rapid andere Hausnummer als LASK"

Max Ullmann hätte mit dem LASK im Europacup spielen können, oder ins Ausland wechseln. Er entschied sich für Rapid. Jetzt erklärt er, warum.
Maximilian Ullmann ist bei Rapid angekommen. Am Dienstag absolvierte der grün-weiße "Königstransfer" sein erstes Training, schnappte sich die Rückennummer Nummer 31. "Weil die 13, die ich beim LASK hatte, schon an Thorsten Schick vergeben ist", erklärte der 23-Jährige, der vorerst im Hotel wohnt.

Ullmann hofft auf sein Debüt am Freitag (20.45 Uhr) gegen Titelverteidiger Salzburg. "Ich bin voll im Saft. Die linke Seite kann ich auf und ab marschieren, egal in welchem System. Ich freu mich auf die Fans, die echt arg sind", grinst der Verteidiger. Überhaupt sei Rapid "eine andere Hausnummer" als Ex-Klub LASK.

Über die Linzer will Ullmann nicht mehr viele Worte verlieren. Dass ihm manche seinen Wechsel übel nehmen, war ihm bewusst. "Ich habe mit Gegenwind gerechnet, kann damit umgehen", sagt der Youngster, der zuletzt bei der U21-EM aufgeigte.

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Den ersten Kontakt mit Rapid gab es laut dem Oberösterreicher erst Anfang letzter Woche. Am Donnerstag folgte die Vollzugsmeldung. Für viele überraschend. Denn der offensivstarke Defensivmann hatte auch Auslandsangebote – oder hätte mit dem LASK fix im Europacup spielen können. Dennoch entschied er sich für den im Vorjahr kriselnden Rekordmeister. Warum?

"Es war so, dass das Präsidium und das Trainerteam von der ersten Sekunde an völlig überzeugt von mir waren. Sie haben sich richtig bemüht um mich. Rapid ist der perfekte nächste Schritt."



Und: Auch der Abgang von LASK-Erfolgscoach Oliver Glasner spielt eine Rolle. "Beim LASK gibt es einen Umbruch. Es hat auch meine Entscheidung etwas damit zu tun, aber mehr will ich dazu schon gar nicht mehr sagen."

Den LASK hat Ullmann, dem es wichtig war, sich persönlich von seinen ehemaligen Kollegen zu verabschieden, abgehakt. Sein Blick ist in die Zukunft gerichtet. Und die heißt am Freitag Liga-Start gegen Salzburg.



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