Mit dem Schlager Rapid gegen Sturm (So, 16.30 Uhr) endet die 12. Runde der Bundesliga. Für die Ultras Rapid, der größte und bekannteste Fanklub des Rekordmeisters, wird das Match zum großen Spektakel. Sie feiern das 25-jährige Jubiläum mit einer riesigen Show.
(So, 16.30 Uhr) endet die 12. Runde der Bundesliga. Für die Ultras Rapid, der größte und bekannteste Fanklub des Rekordmeisters, wird das Match zum großen Spektakel. Sie feiern das 25-jährige Jubiläum mit einer riesigen Show.
Sie sorgten dafür, dass Rapid internationales Ansehen in Sachen Stadionatmosphäre genießt und sind ein Mitgrund, dass Rapid in den vergangenen 15 Jahren einen Zuschauerboom erlebte. Dennoch sind die Ultras Rapid auch innerhalb der grün-weißen Szene umstritten. Vor allem ihre wird von einigen als problematisch eingestuft. Für viele haben die Ultras zu viel Macht im Verein.
1988 war daran noch nicht zu denken. "Rapid hat in den 1980er Jahren zehn Titel geholt, aber so gut wie keine Zuschauer gehabt. Es war nicht einmal der mittlere Block auf der Westtribüne gut gefüllt", erinnert sich Roland Kresa im "Ballesterer". Der 50-jährige hatte vor 25 Jahren die Idee, die Ultras zu gründen, da er die triste Stimmung satt hatte. "Entweder wir lassen uns etwas einfallen, oder ich mache einen Abgang", war sein Gedanke.
"Die zwei Trotteln sind schon wieder da"
Er blieb und hatte anfangs gegen einige Widerstände zu kämpfen. Die "Dauerbeschallung", die vom Capo vorgegeben wird, fand zu Beginn nicht viele Freunde. "Die ersten drei, vier Jahre waren eine Katastrophe. Wir sind in den Block gekommen, und die Leute haben begonnen zu schimpfen: 'Die zwei Trotteln sind schon wieder da.' Die erste Überrollfahne für den Block haben wir alleine tragen müssen, weil uns niemand geholfen hat", so Kresa.
25 Jahre später ist "die West" bei jedem Heimspiel ausverkauft und mittlerweile haben sich auf den anderen Tribünen schon kleine Fanklubs gebildet. Beim Match gegen Sturm werden aber alle Blicke auf den Block West gerichtet sein. Die Ultras kündigten zur Feier ihres Jubiläums eine gigantische Choreographie an.