Die Vienna Amateure versuchten der Viktoria mit viel Einsatz und Härte den Schneid abzukaufen. Doch Polsters Truppe hat mit überengagierten Gegnern einige Erfahrung gesammelt, in den letzten zwei Saisons, lässt sich davon aber nie beirren und gewinnen verdient mit 0:3!
Die Vienna Amateure versuchten der Viktoria mit viel Einsatz und Härte den Schneid abzukaufen. Doch Polsters Truppe hat mit überengagierten Gegnern einige Erfahrung gesammelt, in den letzten zwei Saisons, lässt sich davon aber nie beirren und gewinnen verdient mit 0:3!
Je länger der wählten offenbar diese Taktik um etwas beim Heimspiel gegen Viktoria mit zu nehmen. Das Problem, die Viktoria kennt diese Strategie aus zahlreichen Partien der Aufstiegssaison und lässt sich davon kaum noch beirren.
Den Meidlinger spielte zudem in die Karten, dass der Schiedsrichter der Partie, Martin Deiretsbacher, von Anfang an eine harte Linie fuhr und früh und häufig Foul pfiff. Präsidenten-Sohn Nikolaus Dvoracek kritisierte den Schiedsrichter nach einem Pfiff und sah prompt die gelbe Karte (16.) und als der junge Verteidiger kurz darauf selbst foulte flog er mit Gelb/Rot (20.) vom Feld. Eine kleine Vorentscheidung, die Vienna welche bis dahin die Viktoria recht erfolgreich vom eigenen Tor fernhalten konnte, musste nun mit dem Einsatz haushalten und Viktoria nützte die zusätzlichen Räume für ihr gekonntes Kombinationsspiel. Schon bald brachte Dauerbrenner Christoph Ungerböck die Gäste mit 0:1 (24.) in Führung. US-Boy Gordon Darryl erhöhte noch vor der Halbzeit auf 0:2 (43.).
Nach der Pause behielten die Gäste die Partie weiterhin routiniert im Griff. Oberliga Torschützenkönig Kapeller erhöhte sein Wiener Stadtliga-Torkonto noch auf neun Treffer mit seinem 0:3 in der 64. Minute. Im Anschluß verhinderte dann der Meidlinger Deniz Tokgöz, das Vienna nochmal in die Partie kommt, sah allerdings auch die rote Karte wegen Torraubs (65.). Der Partie ging daraufhin etwas die Luft aus, die Entscheidung war längst gefallen. Viktoria bleibt damit eine weiteren Spieltag auf Platz eins und ist Favorit auf den Herbstmeistertitel der Stadtliga.
Benjamin Resetarits