Umweltschützer retten Schumachers Kartbahn

Formel-1-Ikone Michael Schumacher machte auf der Kartbahn in seiner Heimatstadt Kerpen die ersten Schritte im Motorsport. Die Bahn sollte nun abgerissen werden, doch Umweltschützer verhinderten das.

In unmittelbarer Nähe der Kartbahn befindet sich der Braunkohletagebau Hambach. Dort fressen sich riesige Bagger immer weiter durch das Gelände, die Förderung pro Jahr beträgt vierzig Millionen Tonnen.

Nun sollte auch die Kartbahn, auf der Michael und Ralf Schumacher ihre PS-Karriere starteten, schon bald Geschichte sein. Im vergangenen Oktober hätte der Klub ausziehen sollen.

Doch nun kommt alles anders – aufgrund von Umweltschützern. Ihr Protest gegen die Braunkohlebagger vor dem Hambacher Forst und der benachbarten Steinheide trug Früchte.

"Unsere Planung sieht vor, den Restbereich der Steinheide innerhalb des heutigen Abbaubereichs nicht in Anspruch zu nehmen", heißt es nun von Betreiber RWE. "Von daher gehen wir davon aus, dass die in der Steinheide gelegene Kartbahn erhalten werden kann."

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