Am Donnerstag riss gegen 2.50 Uhr ein lauter Knall in der Keplergasse dutzende Anrainer aus dem Schlaf. Ein Einsatzfahrzeug der Wiener Polizei brannte nämlich auf offener Straße lichterloh – direkt vor einer Polizeistation. Das Feuer entfachte sich so stark, dass das Auto nun ein Totalschaden ist. Ein Leserreporter-Video zeigt die besorgniserregenden Szenen:
Wie der Brand überhaupt erst zustande kam, darüber berichtet nun womöglich ein Graffiti bei der U-Bahn-Unterführung am Keplerplatz – nur wenige Meter von der Polizeiinspektion entfernt. Laut des unbekannten Verfassers der Vandalismus-Tat seien nämlich "50% Benzin und 50% Lampenöl" im Spiel gewesen. Das Resultat? "Keplergasse in der Asche".
Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Seitens der Pressestelle der Wiener Polizei heißt es, dass die Ermittlungen auf Hochtouren laufen. Pikant: Die Straßenmalerei wurde mit einem Antifa-Zeichen abgeschlossen – ob Mitglieder der linksradikalen Szene hinter dieser Vandalismus-Attacke und dem Brandanschlag stehen, ist bisher jedoch nicht bekannt.