Die Wiener Austria hat nach der Derby-Niederlage und dem Ausscheiden aus dem ÖFB-Cup gegen Red Bull Salzburg wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. In einer kuriosen Partie nahmen die Veilchen den SV Mattersburg mit 9:0 auseinander. Die Burgenländer mussten nach einem Doppel-Ausschluss kurz vor der Pause mit neun Mann weiterspielen.
Die wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. In einer kuriosen Partie nahmen die Veilchen den SV Mattersburg mit 9:0 auseinander. Die Burgenländer mussten nach einem Doppel-Ausschluss kurz vor der Pause mit neun Mann weiterspielen.
Nach einer zerfahrenen Anfangsphase ging die Austria aber gleich in der zehnten Minute in Führung. Kayode setzte sich auf der linken Seite mit einem schönen Haken durch und bediente Kapitän Gorgon, der den Ball zum 1:0 ins lange Eck köpfte.
Die Veilchen hatten teilweise 70 Prozent Ballbesitz, wirklich in die Offensive ging es aber nur selten. Nach knapp einer halben Stunde musste Mattersburg gleich doppelt wechseln: Die Stützen Farkas und Perlak verletzten sich nach harten Attacken von Gorgon und Serbest. Mattersburg agierte in der Defensive viel zu zaghaft, so entstand auch das 2:0 für die Austria. Grünwald wurde am linken Flügel nicht entscheidend attackiert, so konnte er perfekt Kayode in der Mitte bedienen, der nur den Fuß hinhalten musste (36).
Doppel-Ausschluss vor der Pause
Kurz vor der Pause wurde es dann kurios. Nachdem Windbichler fast mit seinem Knie ein Eigentor erzielte, lief ein schneller Konter über Kayode. Im Strafraum wurde der schnelle Veilchen-Stürmer regelwidrig von Prietl gestoppt. Es gab Rot und Elfmeter für die Austria. Das brachte SVM-Goalie Kuster derart in Rage, dass er Schiedsrichter Hameter beschimpfte und sogar wegstieß, somit war auch für den Tormann die Partie vorzeitig beendet. Gegen Reserve-Schlussmann Borenitsch netzte Gorgon vom Punkt eiskalt zum 3:0 ein.
Nach der Pause dauerte es nur fünf Minuten bis zum nächsten Tor. Die dezimierten Mattersburger ließen Grünwald an der Strafraumgrenze schießen und er stellte auf 4:0 für die Austria. Es spielten logischerweise nur mehr die Gäste aus Wien, in der 68. Minute war abermals Grünwald zur Stelle. Der Kärntner versenkte eine schöne Windbichler-Flanke per Kopf zum 5:0. Fast eine Kopie des vorherigen Treffers war das 6:0 in der 76. Minute. Diesmal köpfte Friesenbichler eine Hereingabe von Vukojevic ins Netz.
Höchster Saisonsieg
In Minute 87 durfte sich auch Lucas Venuto über seinen ersten Liga-Treffer für die Veilchen freuen. Kayode legte uneigennützig quer und der Brasilianer lief mit der Kugel zum 7:0 ins Tor. Die Veilchen hatten noch nicht genug. De Paula und Friesenbichler besorgten in der Nachspielzeit den 9:0-Endstand her.
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