Auf einem Wohnungsportal im Internet boten zwei junge Männer einer Frau ein WG-Zimmer in ihrer Vier-Zimmer-Wohnung im begehrten Münchner Stadtteil Schwabing mit einem moralischen Angebot an.
Zufall oder Trend? Auf verschiedenen Wohnungsportalen im Internet finden sich derzeit Angebote von Männern an Frauen, die in eine WG ziehen wollen.
Ein WG-Zimmer bieten zwei junge Männer in ihrer Vier-Zimmer-Wohnung im begehrten Münchner Stadtteil Schwabing mit einem moralischen Angebot an. Der Preis: 125 Euro Nebenkosten - und viermal die Woche Zeit für Intimitäten. "Du sollst mit jedem von uns (getrennt!) mindestens zweimal in der Woche Liebe machen", hieß es in der Anzeige, die das Portal Immobilienscout 24 inzwischen gelöscht hat. Derartige Anbote seien nicht zulässig, betonte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin.
Ob es sich um ein ernsthaftes Anbot handelte oder ob sich da jemand einen Scherz über die katastrophale Lage auf dem Münchner Wohnungsmarkt erlaubte, blieb zunächst unklar.
Unmoralisches Angebot auch in Zürich
Auch in der Schweiz wurde eine einschlägige Anzeige geschalten: "WG für Frau in schöner Wohnung, Terrasse, Garten gegen Erotik." Und als Untertitel: "Preis: Bestes Angebot". Als Bedingungen wurde eine ganze Liste angeführt:
1. Miete von 400 CHF, dafür darf ich Dich ab und zu nackt sehen.
2. 300 CHF, dafür darf ich Dich regelmässig nackt sehen und auch mal berühren, wenn ich mag, also auch die intimsten Bereiche.
3. 200 CHF, wenn ich Dich zusätzlich auch regelmässig verwöhnen darf, Dich also "fingern" und "lecken" darf, wenn ich Lust drauf habe.
4. 100 CHF, wenn wir ab und zu auch miteinander schlafen.
5. Du zahlst KEINE MIETE, wenn wir sehr regelmässig miteinander schlafen und/oder intim werden. Mindestens zweimal pro Woche, eher mehr oder nach Lust und Laune natürlich.