Fehlt jetzt im Derby

"Unnötig" – Rapid-Kapitän Seidl nach Rot in der Kritik

Matthias Seidl sah kurz vor Ende der Partie gegen den LASK die Rote Karte, damit fehlt er jetzt im Derby gegen die Austria am Sonntag.
Sport Heute
05.05.2026, 08:24
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Matthias Seidl gilt eigentlich als ruhiger, kontrollierter Typ manche halten ihn sogar für zu zurückhaltend, um Kapitän des SK Rapid zu sein. Doch bei der 1:3-Niederlage gegen den LASK zeigte der Mittelfeldspieler in der Nachspielzeit eine ganz andere Seite – mit Konsequenzen.

Auslöser war eine Szene an der Eckfahne: LASK-Spieler Melayro Bogarde wollte mit einem kleinen Tänzchen Zeit schinden. Seidl reagierte darauf mit einem Frustfoul von hinten Schiedsrichter Alexander Harkam zögerte keine Sekunde und zeigte Rot.

Für Rapid könnte das teuer werden. Seidl fehlt damit sicher im 350. Wiener Derby, möglicherweise sogar länger je nach Länge der Sperre.

Seine Mitspieler zeigten wenig Verständnis für die Aktion, aber durchaus Nachvollziehbarkeit. Torhüter Niklas Hedl meinte: "Er weiß selber, dass das unnötig war. Darf ihm nicht passieren." Gleichzeitig deutete er an, dass Seidl im Spiel viel einstecken musste.

Noch deutlicher wurde Jannes Horn: "Ich glaube, ich hätte ähnlich reagiert." Auch wenn das Foul "natürlich doof" gewesen sei, verstehe man als Spieler, dass man sich nicht an der Eckfahne vorführen lassen wolle. "Vielleicht nicht in der Härte aber ein Zeichen zu setzen … Rote Karte war es auf jeden Fall."

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