Hitze und häufig Sonnenschein gehen auch in der neuen Woche weiter. "Allerdings steigt das Risiko von Schauern und Gewittern an", informiert Peter Hinteregger von Kachelmannwetter. Österreich steht Donnerwetter ins Haus!
Die Großwetterlage stellt sich um. Generell lässt der Einfluss des Hochs Laurent mit Kern nördlich der Britischen Inseln etwas nach. Ein Höhentief über Deutschland sorgt im Zusammenspiel mit der schwül-heißen Luft für teils kräftige Gewitter.
"Am Dienstag wird die Luftmasse vom Westen deutlich labiler und es kommen schon vormittags in Vorarlberg und Tirol teils heftige Gewitter auf, die sich tagsüber weiter nach Osten verlagern", erklärt Hintereggers Kollege Clemens Grohs Montagnachmittag. Er warnt: ""Es besteht UNWETTERGEFAHR!"
Auch die Experten der Unwetterzentrale UWZ rechnen mit kräftigen Gewittern. Das wird sich voraussichtlich am Mittwoch nicht ändern. Erst am Donnerstag dürfte sich unter Zwischenhocheinfluss wieder etwas ruhigeres Wetter behaupten. "Ab Freitag drohen aus heutiger Sicht abermals teils kräftige Gewitter, die Details für das Wochenende sind aber noch äußerst unsicher", so die UWZ-Prognose.
Der Nachmittag und Abend gestalten sich im Großteil des Landes warm bzw. heiß und ruhig. Kurze Schauer oder gar ein Hitzegewitter sind nur vom Montafon über den Tiroler Alpenhauptkamm bis nach Oberkärnten möglich.
In der Nacht auf Dienstag kommen von Vorarlberg bis nach Salzburg erste Schauer und Gewitter mit der Gefahr von Starkregen auf.
Am Dienstag scheint zumindest zeitweise die Sonne, von der Früh weg ziehen aber auch einige Wolken und besonders im Westen schon einzelne Schauer und Gewitter durch. Im Tagesverlauf steigt die Gewitterneigung zunächst über dem Bergland und im Südosten an, am Nachmittag sind einzelne Schauer und Gewitter dann auch im angrenzenden Flachland nicht mehr ganz auszuschließen. Oft fallen die Gewitter sogar kräftig aus, dabei muss mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden! Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 33 Grad.
In der Nacht auf Mittwoch gehen insbesondere nördlich der Alpen weitere teils kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen und kleinem Hagel nieder.
Der Mittwoch beginnt besonders nördlich der Alpen mit dichteren Wolken samt Schauern und einzelner Gewitter. Im Süden ist es zunächst freundlich aber auch nicht ganz beständig. Bereits am Vormittag verlagert sich der Schwerpunkt allmählich in die Alpen und im Norden und Osten beruhigt sich die Lage vorübergehend. Am Nachmittag gehen dann im Berg- und Hügelland verbreitet teils kräftige Schauer und Gewitter nieder. Dabei ist mit großen Regenmengen in kurzer Zeit, lokal auch mit Sturmböen und Hagel zu rechnen. Abseits davon weht der Wind nur schwach und bei 25 bis 31 Grad ist die Luft drückend schwül.
In der Nacht auf Donnerstag ziehen vornehmlich im Bergland weiter Schauer und Gewitter durch.
Am Donnerstag ist es von der Früh weg unbeständig mit Schauern und Gewittern. Der Schwerpunkt liegt einmal mehr im Bergland. Im Donauraum und im östlichen Flachland könnte nach derzeitigem Stand die Gewittergefahr ein wenig zurückgehen. Die Gewitter können weiterhin kräftig ausfallen und von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen begleitet sein. Je nach Sonne liegen die Höchstwerte zwischen 25 und 32 Grad.