Am Samstag kam Marc Gisin bei der Abfahrt in Gröden schwer zu Sturz, seither liegt er im Spital. Seine Schwester Michelle verrät nun, wie es dem Ski-Ass geht.
Es waren bange Momente, die Marc Gisin seiner Familie bei der Abfahrt in Gröden am Samstag bescherte. Vor den Kamelbuckeln kam der Schweizer zu Sturz, wurde meterweit durch die Luft geschleudert, krachte auf die Piste und verlor das Bewusstsein. Er wurde zur Behandlung ins Spital geflogen. Wie gehts es ihm jetzt? Seine Schwester Michelle gibt ein Update.
"Er ist sehr stabil", erklärt sie, nachdem sie selbst heute bei der Damen-Abfahrt über die Saslong bretterte und am Ende Rang 18 belegte. "Ich habe gestern lange mit der Freundin und mit der Mama und dem Papa telefoniert. Sie denken auch, dass er langsam auch versteht, was alles abgeht. Er hat schon eine schwere Gehirnerschütterung, aber es ist nicht so gravierend wie damals nach Kitz." 2015 war Gisin auf der Streif schwer gestürzt und hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.
Seiner Schwester fiel es nach den Horror-Szenen in Gröden schwer, selbst wenige Tage später über die Weltcup-Piste zu rasen. "Das alles zu sehen, ist schon sehr unschön, und auch noch runterzufahren, ist auch nicht viel schöner im ersten Moment. Der Spaß ist derzeit bei minus hunderttausend. Ich versuche, das Beste daraus zu machen und ein bisschen die Familie mit der Piste zu versöhnen, soweit das möglich ist." Nachsatz: "Ich fahre auch so viele Rennen, weil ich es einfach so gerne mache." (heute.at)