Urteil nach Messerattacke: 25-Jähriger eingewiesen

Im November 2018 kam es in Innsbruck zu einer Messerattacke. Der mutmaßliche Täter wurde am Donnerstag schuldig gesprochen und in eine Anstalt eingewiesen.
Im November vergangenen Jahres hat ein 25-Jähriger einen 21-Jährigen Vorarlberger in Innsbruck mit einem Messer tödlich verletzt. Am Donnerstag musste er sich deswegen vor einem Innsbrucker Gericht verantworten.

Die Geschworenen erklärten den angeklagten Afghanen einstimmig für zurechnungsunfähig. Er wurde daher in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Die Geschworenen folgten somit dem Gutachten der Psychiaterin, die dem 25-Jährigen eine schwerstgradige Störung attestierte. Adelheid Kastner bezeichnete den Fall als "denkwürdigste Untersuchung, die ich jemals durchgeführt habe".



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Opfer starb an Blutverlust



Zum Tathergang wurde im Gericht festgestellt, dass der Hals des Opfers durchstochen wurde. Der Vorarlberger starb an Blutverlust und Bluteinatmung. Neben einer völlig durchtrennten Vene, wurde bei der Tat auch seine Luftröhre verletzt.

Zwei Mitbewohner einer Asylunterkunft begleiteten den Afghanen bereits 2016 in ein Krankenhaus, weil er zuvor zwei Tage lang starr auf einem Sessel saß. In der Klinik dürfte aber niemand seine Krankheit, der Mann ist schizophren, erkannt haben und er wurde wieder heimgeschickt.

In seinem Fall sei eine Behandlung kaum möglich, weswegen auch keine günstige Verlaufsprognose ausgestellt werden konnte. Die Psychiaterin erkannte in der Einweisung in eine Anstalt "die einzige Möglichkeit" andere vor dem Mann zu schützen.



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