US-Double bestätigt "junge Liebe"

Die neue Kooperation zwischen dem Ötztal-Tourismus und dem US-Skiverband trägt schon jetzt reife Früchte: Ted Ligety macht es seiner Kollegin Lindsey Vonn gleich und feiert seinen Premieren-Sieg am Rettenbachferner. Beim Auftakt-Riesentorlauf landen der französische Youngster Alexis Pinturault und ÖSV-Star Philipp Schörghofer auf den Plätzen.

Die neue Kooperation zwischen dem Ötztal-Tourismus und dem US-Skiverband trägt schon jetzt reife Früchte: Ted Ligety macht es seiner Landsfrau Lindsey Vonn gleich und feiert seinen Premieren-Sieg am Rettenbachferner. Beim Auftakt-Riesentorlauf landen der französische Youngster Alexis Pinturault und ÖSV-Star Philipp Schörghofer auf den Plätzen.
Für drei Jahre haben sich die Ski-Region Ötztal und das US-Team aneinander gebunden - dass die Chemie zwischen den beiden (Liebes-)Partnern passt, machte das erste Wochenende der Ski-Saison 2011/12 deutlich. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren jubelten US-Amerikaner von der höchsten Stufe auf dem Podest.

Ligety spricht über Trainings-Vorteil
Ligety, der den "Sölden"-Schriftzug auf seinem Rollkragen trägt, zeigte sich zum Auftakt weltmeisterlich. Der Weltcup-Sieger im Riesentorlauf behielt nach Bestzeit im ersten Durchgang seine Nerven und rettete schlussendlich 0,29 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Es war der neunte Weltcup-Sieg (alle im RTL) für den 27-Jährigen. "Das war ein großes Ziel von mir, hier zu gewinnen. Wir haben in Sölden viel trainiert, das war ein Vorteil", spricht Ligety auch die Kooperation mit dem Tiroler Ski-Ort an.

ÖSV: Podest und gute Comebacks
Doch auch der ÖSV hatte Grund zur Freude. "So habe ich mir den Auftakt vorgestellt - mit einem Podestplatz, strahlte Schörghofer im Ziel. "Ich habe in beiden Läufen Fehler gemacht, am Ende bin ich froh, dass ich Dritter geworden bin." Respekt zollte der WM-Dritte von Garmisch-Partenkirchen auch dem jungen Franzosen Pinturault - er sei "ein extrem geiler Skifahrer".

Für Marcel Hirscher (6.) und Benni Raich (19.) verlief die Rückkehr in den Weltcup-Zirkus nach schweren Verletzungen gut. Vor allem der Salzburger war mit seinem Ergebnis hochzufrieden: "Das taugt mir echt. Vor allem der zweite Durchgang hat mir sehr viel Spaß gemacht." Auf den ersten Sölden-Sieg seit 2005 müssen die ÖSV-Herren dennoch weiter warten.

Endstand des RTL in Sölden:
1. Ted Ligety USA 2:22,00
2. Alexis Pinturault FRA 2:22,29
3. Philipp Schörghofer AUT 2:22,51
4. Carlo Janka SUI 2:22,58
5. Ivica Kostelic CRO 2:23,16
6. Marcel Hirscher AUT 2:23,23
. Thomas Fanara FRA 2:23,23
8. Steve Missillier FRA 2:23,26
9. Bode Miller USA 2:23,32
10. Kjetil Jansrud NOR 2:23,37
11. Romed Baumann AUT 2:23,40
12. Aksel Lund Svindal NOR 2:23,41
weitere ÖSV-Läufer:
19. Benjamin Raich AUT 2:23,76
20. Hannes Reichelt AUT 2:23,96

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