US-Open: Melzer weiter, nun wartet Federer

Jürgen Melzer steht im Achtelfinale der US-Open. Er bezwang Juan Carlos Ferrero in drei Sätzen und muss nun gegen den fünffachen New York-Sieger Roger Federer antreten.

Nach einem holprigen Start in das Turnier mit unnötigen Überstunden auf dem Platz lief gestern für Jürgen Melzer alles nach Wunsch. Der Österreicher war gegen den früheren Weltranglisten-Führenden Juan Carlos Ferrero deutlich überlegen und setzte sich in drei Sätzen 7:5,6:3,6:1 durch.

Im ersten Satz legte er mit zwei Breaks die Grundlage für den Erfolg und schloss den Durchgang nach 47 Minuten mit einem Ass zu seinen Gunsten ab. Danach hatte der Deutsch-Wagramer leichtes Spiel und hetzte den Spanier mit sehenswerten Schlägen über den Platz. Auch im zweiten Satz schaffte er zwei Breaks, danach war der Wille bei Ferrero gänzlich gebrochen. Nach 1:44 Stunden machte Melzer seinen Sieg perfekt.

Nun wartet King Roger

Österreichs Nummer eins steht nach Paris und Wimbledon also auch im dritten Grand-Slam-Turnier in Folge im Achtelfinale. Dort braucht Melzer diesmal aber noch bessere Schläge, um zu bestehen. Er trifft auf Roger Federer, den Weltranglisten-Ersten und fünffachen Sieger der US-Open. Der Schweizer ging als Sieger im Duell mit Paul-Henri-Mathieu (6:4,6:3,6:3) hervor.

Der Aufstieg ins Viertelfinale ist für Melzer also unwahrscheinlich. Er darf sich dafür bereits jetzt über ein Preisgeld von 77.918 Euro und 180 Punkte im ATP-Ranking freuen. Ein großer Sprung ist für den 15. der Weltrangliste nicht möglich, er könnte aber einige Punkte näher an die Top Ten heranrücken.

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