US-Schwimmerin klagt an: "Verband deckt Sextäter"

Der US-Schwimmverband wird von einem heftigen Skandal erschüttert. Ex-Weltmeisterin Ariana Kukors Smith soll sexuell missbraucht worden sein.

Ariana Kukors Smith geht gerichtlich gegen den US-Schwimmverband vor. Ihre Vorwürfe sind heftig. Die Weltmeisterin von 2009 über 200 Meter Lagen soll über Jahre hinweg von ihrem Trainer sexuell missbraucht worden sein. Der Verband habe das gewusst und den Coach gedeckt.

Schwere Vorwürfe



Kukors Smith beschuldigt ihren einstigen Trainer, sie im Alter von 16 Jahren unsittlich berührt und geküsst zu haben. Ein Jahr später soll es zum Geschlechtsverkehr gekommen sein. Die ersten Belästigungen soll die Athletin bereits im Alter von 13 Jahren über sich ergehen lassen haben.

Verband streitet ab

Der Coach bestreitet die Vorwürfe und wurde bisher noch nicht strafrechtlich belangt. Das soll laut Kukors Smith auch daran liegen, dass er die Rückendeckung des Verbands genießen würde. "Sie haben zugelassen, dass ich mehr als ein Jahrzehnt lang missbraucht wurde." Deswegen zieht die 28-Jährige nun auch gegen den Verband vor Gericht. USA Swimming hingegen behauptet, erst im Februar von den Missbrauchs-Vorwürfen erfahren zu haben und bestreitet die Vertuschungs-Absicht. (heute.at)

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