Der US-amerikanische Teleshopping-Sender QVC zählt seit seiner Gründung im Jahr 1986 zu den Pionieren der Branche. Das Unternehmen betreibt neben dem Hauptsitz in den USA auch Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Japan.
Nun wurde bekannt, dass QVC in den USA Insolvenz angemeldet hat. Hintergrund sind laut Medienberichten Schulden in Milliardenhöhe, die das Unternehmen massiv belasten. Ziel des Verfahrens ist es, die Verbindlichkeiten von derzeit 6,6 Milliarden Dollar auf rund 1,3 Milliarden zu reduzieren und einen Neustart zu ermöglichen.
Wie "Watson" in Berufung auf das Portal "Ruhr24" berichtet, ist die internationale Geschäftstätigkeit von QVC, darunter auch der Betrieb in Deutschland und Österreich, nicht betroffen. Demzufolge greift das Insolvenzverfahren hierzulande nicht.
Der deutsche TV-Sender läuft folglich wie gewohnt weiter, auch können Kundinnen und Kunden weiterhin wie gewohnt Bestellungen aufgeben. Auch Retouren, Gutscheine und QVC-Kreditkarten sind uneingeschränkt nutzbar. Der Sender betont, dass der Alltag und der Kundenservice in Europa unverändert bleiben.
Die Herausforderungen für QVC entstehen unter anderem durch den Rückgang der Einschaltquoten und den wachsenden Wettbewerb im Online-Handel. Dennoch soll der Geschäftsbetrieb in den USA während des Insolvenzverfahrens weiterlaufen, das bereits im Sommer abgeschlossen sein könnte.