US-Teamspielerinnen verklagen den Verband

Am Weltfrauentag sorgen die US-amerikanischen Teamspielerinnen für Aufsehen. Sie verklagen den eigenen Fußballverband.

Fußball-Aufreger in den USA. Die 28 aktuellen Teamspielerinnen der US-amerikanischen Nationalmannschaft haben am Freitag – dem Weltfrauentag – Klage gegen den eigenen Verband eingebracht.

In einer Sammelklage wurde jahrelange Diskriminierung angeprangert. Die Fußballerinnen fordern millionenschwere Zahlungen, wie die New York Times berichtet.

Die Klage bezieht sich auf angebliche Ungleichbehandlungen zwischen dem Männer- und Frauen-Nationalteam, vor allem in der Entlohnung, sowie in den Bedingungen bei Spielen, Trainings und Reisen. Das Frauenteam spielt und gewinnt öfter, wird aber geringer bezahlt, heißt es demnach in der Anklage.

Die Spielerinnen wollen durchsetzen, dass alle Fußballerinnen, die seit dem 4. Februar 2015 im Teamkader standen, rückwirkend entschädigt werden. Das wären Zahlungen in Millionenhöhe.

"Wir wollen für das einstehen, was uns als Sportlerinnen zusteht. Gleichberechtigung ist unser Recht. Wir kämpfen für unsere Mitspielerinnen, für Sportlerinnen und für alle Frauen auf der Welt", erklärte Teamspielerin Megan Rapinoe.

Ob die Klage Erfolg hat, ist offen, denn das Bezahlsystem im Männer- und Frauenteam ist unterschiedlich. Männer kassieren höhere Prämien, dafür allerdings nur die Spieler, die tatsächlich im Kader stehen. Die Spielerinnen bekommen fixe Gehälter. (Heute Sport)

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