US-Touristen wegen Pobacken-Bild verhaftet

In Thailand haben zwei US-Amerikaner ein spezielles Erinnerungsfoto vor einem Hindu-Tempel geschossen. Bei der Ausreise wurden sie dafür verhaftet.

Mit der Veröffentlichung eines Fotos, das sie mit nacktem Hinterteil in einem thailändischen Tempel zeigt, haben sich zwei US-Touristen Ärger eingehandelt.

Die beiden 38-Jährigen wurden am Dienstagabend vor ihrer Ausreise am Flughafen von Bangkok verhaftet. Die beiden wurden mit einem Bussgeld von jeweils 150 Dollar belegt, wie die thailändische Ausländerpolizei am Mittwoch mitteilte. Ihre Strafe könnte aber noch deutlich verschäft werden.

Die zwei Männer hatten die Fotos im berühmten Wat-Arun-Tempel aufgenommen und am 24. November auf Instagram hochgeladen. Der am Flussufer gelegene buddhistische Tempel, dessen Turm zu den Wahrzeichen Bangkoks gehört, ist auf dem Logo der thailändischen Touristenbehörde abgebildet.

"Wir haben die Genehmigung des Gerichts beantragt, die beiden Touristen nach dem Gesetz für Cyber-Kriminalität für das Hochladen pornographischer Fotos zu belangen", sagte Jarupat Thongkomol von der nahe des Tempels gelegenen Polizeistation.

Das Gesetz sieht Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren vor und wird häufig für die Verfolgung von Dissidenten oder Menschen, die das Königshaus beleidigt haben sollen, herangezogen.

Das von einer Militär-Junta regierte Thailand geht mit großer Härte gegen respektlose Gesten gegenüber religiösen Symbolen vor. Der Buddhismus ist die vorherrschende Religion des südostasiatischen Landes.

Obwohl die "Travelling Butts" schon in zahlreichen Ländern unterwegs waren, sind sie auf Instagram mit 258 Abonnenten noch richtige Newcomer:

(20 Minuten)

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