Dieter Bohlen spricht im Podcast "Hopf & Kettner" so offen wie selten – und blickt dabei auch auf eine verpasste Riesenchance zurück.
Besonders ein Kapitel aus der Geschichte von Modern Talking scheint ihn bis heute nicht loszulassen. Denn nach seinem Rückblick hätte der große Durchbruch in den USA längst Realität werden können.
Wie Bohlen erzählt, habe man die Band damals mit Millionen in Amerika aufbauen wollen. Doch daraus wurde nichts. Der Grund? Sein ehemaliger Partner Thomas Anders habe andere Pläne gehabt.
"Und er sagt, nö, ich bleibe lieber zuhause mit meiner Nora ... Das tut mir weh, das muss doch jeder verstehen!", erinnert sich Bohlen.
Trotzdem schließt er eine gemeinsame Zukunft nicht aus. Auf die Frage nach einem Comeback sagt er: "Ja, warum nicht?" Gleichzeitig räumt er ein: "Ich weiß nicht, ob wir uns dann nicht wieder verkrachen, wir sind natürlich völlig verschieden."
Über die Unterschiede meint er: "Ich war immer dieser laute Direkte und er war ja immer so, der nicht Laute, der nicht Direkte. Mehr so hintenrum ..." Auch der Altersunterschied von zehn Jahren habe damals immer wieder eine Rolle gespielt. Heute würde er dennoch gerne endlich alle Konflikte aus dem Raum schaffen. Bei einem Treffen würde er gerne endlich alles hinter ihnen lassen: "Ich würde ihn sogar drücken und umarmen und sagen: Komm Thomas, wollen wir die ganze Scheiße nicht ein für alle Mal vergessen?!"