Washington greift durch

"Erpressung" – USA sanktioniert Hormus-Behörde im Iran

Die USA verhängen neue Sanktionen gegen Irans Kontrollbehörde für die Straße von Hormus und verschärfen damit den Konflikt um den Ölhandel.
Newsdesk Heute
28.05.2026, 07:14
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Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen die neu gegründete iranische Behörde zur Kontrolle der Straße von Hormus verhängt. Finanzminister Scott Bessent erklärte am Mittwoch (Ortszeit): "Der jüngste Versuch des iranischen Militärs, den globalen Seehandel zu erpressen, ist ein Beweis dafür, dass die Economic Fury das Regime in eine verzweifelte Geldnot getrieben hat." Mit "Economic Fury" ist der große wirtschaftliche Druck gemeint, den die USA auf den Iran ausüben – angelehnt an den Namen "Epic Fury", den die US-Regierung für ihren Militäreinsatz gegen den Iran verwendet.

Der Iran hat zuletzt eine Behörde gegründet, die Gebühren für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge verlangt. Laut dem US-Finanzministerium drohen Sanktionen auch jenen, die diese Gebühren zahlen, weil sie damit "möglicherweise" die iranischen Revolutionsgarden "unterstützen" und "Dienstleistungen von ihnen" erhalten würden.

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Die Straße von Hormus ist vor allem für den Handel mit Öl und Flüssiggas von enormer Bedeutung. Seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar blockiert der Iran die Meerenge weitgehend. Das hat die Weltmärkte erschüttert und die Preise für Öl und Sprit stark steigen lassen. Die USA haben als Reaktion eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt.

Seit 8. April gilt in dem Konflikt eine brüchige Waffenruhe. Trotzdem griffen die USA in der Nacht auf Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche Ziele im Iran an. Der Iran wiederum attackierte laut Staatsmedien als Vergeltung einen US-Stützpunkt.

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