Die US-Armee hat den Irak vollständig verlassen.
Rund 2.500 amerikanische Soldaten waren zuletzt noch in dem Land stationiert - in Erbil in der kurdischen Region, in der Nähe des Flughafens von Bagdad und in der sogenannten Grünen Zone im Regierungsviertel der Hauptstadt.
Der Islamische Staat gilt im Irak mittlerweile als besiegt. Nach dem Abzug 2011 war das US-Militär 2014 auf Bitte der irakischen Regierung zurückgekehrt, um die IS-Terrormiliz zu bekämpfen.
Wie der "Spiegel" berichtet, werden der Iran und pro-iranische Kräfte den Abzug feiern. Ab Mittwoch, wenn die Frist offiziell ausläuft, finden im Irak vier offizielle Feiertage statt.
Von dauerhafter Stabilität ist der Irak allerdings weit entfernt. Im Zuge des Iran-Konflikts kam es zu Hunderten Angriffen auf US-Einrichtungen und amerikanische Soldaten im Irak.
Die mit dem Iran verbündeten Milizen sollen laut Ankündigung von Ministerpräsident Ali al-Saidi im Juni 2027 entwaffnet und in den staatlichen Sicherheitsapparat eingegliedert werden. Der Irak wird vorerst ein Schauplatz im Iran-Konflikt bleiben.