Bewohner verzweifelt

Vandalismus ohne Ende! Erneut Brände in Gemeindebau

Bewohner eines Gemeindebaus in Wien-Meidling erleben seit einiger Zeit fürchterliche Zustände. Am ersten Tag des Jahres brach nun erneut Feuer aus.
Community Heute
02.01.2026, 13:49
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Missstände plagen Gemeindebau-Bewohner! In Wien-Meidling, in der Wohnsiedlung "Am Schöpfwerk" kommt es immer wieder zu Bränden und anderen Vandalen-Akten. Zwar sei es laut einer Wienerin aufgrund verstärkter Polizeikontrollen zu Silvester vergleichsweise ruhig gewesen, doch bereits am 1. Jänner änderte sich die Situation: Gegen 19.00 Uhr entdeckte sie einen Brand im sonst so grünen Innenhof.

Die Berufsfeuerwehr Wien rückte sofort aus und löschte das Feuer bei den Mistkübeln. Wie die Pressestelle der LPD Wien auf "Heute"-Nachfrage erklärte, konnten die Brände in zwei Mülltonnen rasch unter Kontrolle gebracht werden. Für die Bewohnerin bleibt der Vorfall dennoch ein Schock.

"Mein jüngster Sohn ist gerade einmal elf Jahre alt geworden. Ich wohne seit Jahren hier und möchte eigentlich nicht weggehen. Manchmal denke ich aber, dass es besser wäre", erklärt die Mutter von drei Kindern verzweifelt. Eine Fahndung nach den Tatverdächtigen blieb unterdessen ohne Erfolg.

Wiener Wohnen setzte bereits Maßnahmen

Dass es in der Wohnsiedlung regelmäßig zu Vandalismus kommt, ist leider nichts Neues – "Heute" berichtete. Immer wieder sind die Gemeindebau-Bewohner mit brennenden Mülltonnen, beschmierten Wänden und anderen Sachbeschädigungen konfrontiert.

Wiener Wohnen setzte bereits im Vorfeld auf präventive Maßnahmen. So gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Grätzlpolizei, die unter anderem gemeinsam mit der Hundestaffel gezielte Schwerpunktkontrollen durchführt. Zudem ist Wiener Wohnen selbst mit Ordnungsberatern verstärkt präsent.

Jetzt Leserreporter werden.

Für jedes Foto in "Heute" oder jedes Video auf "Heute.at" gibt es 50 Euro.So geht's

Zudem wurde die Beleuchtung unter anderem durch vandalismussichere LED-Technologie verstärkt. Zusätzlich ist das Team des Nachbarschaftsservice wohnpartner regelmäßig in der Wohnhausanlage unterwegs und steht den Mietern als Ansprechpartner zur Verfügung, erklärte die Pressesprecherin.

Bei einer Bewohnerin bleibt trotzdem die Angst bestehen, dass die Delikte nicht nur im Innenhof stattfinden, sondern eines Tages eines der Wohnhäuser direkt zur Zielscheibe wird.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.01.2026, 15:08, 02.01.2026, 13:49
Jetzt E-Paper lesen