Boss gibt es zu

VAR-Fehler bei City-Sieg: Es gibt Konsequenzen

Erling Haaland erzielte den 1:0-Siegtreffer für Manchester City im Derby. Ein Treffer, der nicht zählen hätte dürfen. Und jetzt auch Folgen hat.
Sport Heute
15.09.2026, 21:14
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Dieser Fehler entschied das Manchester-Derby! Manchester City gewann beim Stadtrivalen Manchester United mit 1:0, Erling Haaland erzielte in der 60. Minute das einzige Tor. Jetzt steht fest: Der Treffer hätte nicht zählen dürfen, das musste auch Englands Schiedsrichter-Boss Howard Webb zugeben.

Haalands Tor wurde zunächst wegen Abseits aberkannt. Nach der Überprüfung durch den VAR wurde die Entscheidung allerdings korrigiert – Haaland selbst stand tatsächlich nicht im Abseits. Übersehen wurde jedoch, dass sich Teamkollege Enzo Fernández zuvor in einer Abseitsposition befunden hatte. Und auch versuchte, zum Ball zu gehen und die Flanke zu erwischen.

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"Tunnelblick" bei Haaland-Tor

Englands Schiedsrichter-Boss Webb räumte den folgenschweren Fehler nun öffentlich ein. "Das Tor hätte aberkannt werden müssen", stellte er in der Premier-League-Sendung "Match Officials Mic'd Up" klar. Die Video-Schiedsrichter hätten sich zu sehr auf Haaland konzentriert. Webb sprach von einem "Tunnelblick".

"Ich war sehr enttäuscht darüber, wie das gelaufen ist", erklärte Webb. Besonders bitter: City spielte bereits in Unterzahl und brachte das 1:0 dennoch über die Zeit. Der übersehene Abseitsverstoß hatte damit direkten Einfluss auf den Ausgang des Derbys.

Für die verantwortlichen VAR-Schiedsrichter hat der Patzer Konsequenzen. Sie werden laut Webb bis nach der Länderspielpause nicht mehr eingesetzt. Der Vorfall soll nun genau analysiert werden, damit sich ein derartiger Fehler nicht wiederholt.

red,Akt. 15.09.2026, 22:00, 15.09.2026, 21:14